Es passiert am 15. November im Spiel gegen La Chaux-de-Fonds: Der Schuss eines Mitspielers trifft Langenthal-Verteidiger Philipp Rytz mitten im Gesicht. Unter starken Schmerzen sackt er zusammen. Diagnose: doppelter Kieferbruch. 

"Es ging so schnell, ich hatte gar keine Zeit, zu reagieren", sagt Rytz drei Wochen nach dem Unfall zu "Tele M1". Er habe aber gespürt, dass etwas nicht mehr richtig sei.

Vier Stunden lang muss sich Rytz drei Platten ins Gesicht operieren lassen. Der Eingriff hält ihn aber nicht lange vom Eisfeld fern: Am Dienstag absolviert er bereits wieder ein Einzeltraining. Rytz: "Ein schönes Gefühl."

Neu trägt er eine Spezialanfertigung am Helm, die den Kiefer mit einer Plexiglasscheibe schützt. Ein Vollgitter kommt für ihn nicht in Frage: Er sei sich offene Sicht gewohnt, die Lösung jetzt sei perfekt. (mwa)