Eishockey-WM
Nati-Captain Andres Ambühl: «Das Glück war auch nicht unbedingt auf unserer Seite»

HCD-Stürmer Andres Ambühl (32) war bei seiner 13. Weltmeisterschafts-Teilnahme erstmals Captain. Der Vorkämpfer buchte in sieben Spielen vier Assists. Im Kurzinterview zieht er am Tag des Schweizer Ausscheidens Bilanz.

Klaus Zaugg, Moskau
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Andres Ambühl: «Spielerisch war es eine der besseren Weltmeisterschaften, die ich miterlebt habe.»

Andres Ambühl: «Spielerisch war es eine der besseren Weltmeisterschaften, die ich miterlebt habe.»

Keystone

Das Spiel gegen Tschechien verloren, die Viertelfinals verpasst, die WM ist zu Ende. Wie ist die Gefühlslage beim Captain?

Andres Ambühl: Wir hatten die Chance auf den Viertelfinal, wir hatten es in unserer Hand und wir haben es nicht geschafft. Das ist natürlich nicht gerade lustig.

Warum hat es gegen Tschechien nicht gereicht?

Es war eines unserer schwächsten Spiele bei diesem Turnier. Wir haben fast anderthalb Drittel lang gebraucht um richtig ins Spiel zu kommen. So wird es dann halt schwierig, einen Gegner wie Tschechien zu besiegen.

Wie sieht ihre Turnier-Bilanz aus?

Spielerisch war es eine der besseren Weltmeisterschaften, die ich miterlebt habe. Aber die Resultate stimmen nicht und darum sind wir halt da, wo wir jetzt sind - und nicht im Viertelfinal.

Das Boxplay war halt ungenügend...

...ja, wir wissen, das und wir haben versucht, es zu ändern. In der zweiten Turnierhälfte war es dann besser, aber es ist eben schwierig, Spiele zu gewinnen, wenn man immer wieder Tore in Unterzahl bekommt....

...und zu wenige im Powerplay macht.

Dazu kann ich nur das gleiche sagen wie zum Boxplay. Wir wissen ja, dass Special Teams im heutigen Eishockey entscheidend ist.

Was fehlte denn?

Einfacher spielen, mehr schiessen und das Glück war auch nicht unbedingt auf unserer Seite. Es wäre nicht schlecht gewesen, wenn der Puck mal reingegangen und nicht vom Pfosten zurückgeprallt wäre.