NHL

Nashville stösst New Jersey tiefer in die Krise

Roman Josi gestaltet mit Nashville den Krisengipfel gegen New Jersey erfolgreich

Roman Josi gestaltet mit Nashville den Krisengipfel gegen New Jersey erfolgreich

Die Nashville Predators um Captain Roman Josi stossen New Jersey tiefer in die Krise. Das 4:6 in Nashville bedeutete für die Devils die fünfte Niederlage in Serie.

New Jersey, das aufgrund der noch nicht auskurierten Krankheit von Nico Hischier mit Mirco Müller als einzigem Schweizer antrat, geriet in Nashville früh auf den falschen Kurs. Nach 46 Sekunden lenkte Daniel Carr einen Abschluss ins Tor der Gäste ab. Verteidiger Yannick Weber, der gemeinsam mit Josi die Schweizer Fraktion beim Heimteam vertrat, stand mit seinem Pass am Ursprung des Treffers. 87 Sekunden später führte Nashville schon mit 2:0.

Die Predators schlugen auf dem Weg zu ihrem 799. NHL-Sieg immer dann zu, wenn die Devils aufzukommen drohten. Auf den raschen 2:2-Ausgleich reagierte das Heimteam mit einer Doublette im zweiten Drittel innerhalb von eineinhalb Minuten, wobei sich Josi beim 4:2 einen Assist gutschreiben liess, nachmalige Anschlusstreffer beantworteten die Predators ihrerseits mit weiteren Toren.

"Wir kämpften uns zurück", sagte Devils Angreifer Kyle Palmieri nach dem Schluss. "Das war vielleicht das Positive, das man erwähnen kann. Aber wir haben gewisse Dinge heute nicht ausgeführt", so der 28-Jährige, der einen Treffer zur Niederlage beisteuerte.

Einen schönen Sieg gegen seinen Ex-Klub Minnesota Wild feierte der Churer Nino Niederreiter mit den Carolina Hurricanes. Der 27-jährige Angreifer steuerte zum 6:2 einen Assist bei. Zum Mann des Spiels avancierte derweil Niederreiters Block-Kollege Sebastian Aho. Der 22-jährige Finne glänzte mit dem dritten NHL-Hattrick seiner Karriere und insgesamt fünf Punkten. Für Minnesota und dessen Schweizer Flügel Kevin Fiala endete mit der Auswärtsniederlage eine fünf Spiele dauernde Siegesserie.

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