Während die Italiener nach einem Jahr wieder in die Elite zurückkehren, nehmen die Briten im kommenden Jahr in der Slowakei zum ersten Mal seit 1994 wieder an einer A-WM teil.

Erst vor einem Jahr war Grossbritannien von der C- in die B-Gruppe aufgestiegen. Nun gelang ihnen der Durchmarsch in die Elite dank einem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen im letzten und entscheidenden Spiel gegen Gastgeber Ungarn. Robert Farmer sicherte den Briten mit seinem Treffer zum 2:2-Ausgleich 15,8 Sekunden vor dem Ende den für den Aufstieg noch benötigten Punkt.

Die Briten gehörten bis in die 50er-Jahre zu den besten Eishockey-Nationen der Welt. 1936 wurden sie gar Olympiasieger und Weltmeister, insgesamt gewannen sie fünf WM-Medaillen. In den letzten Jahren erstarkte das britische Eishockey wieder, was zum Beispiel diese Saison auch der SC Bern (2:4 in Nottingham) und der HC Davos (3:4 nach Verlängerung in Cardiff) in der Champions League erfuhren.

Der letzte Tag der B-WM war an Spannung kaum zu überbieten. Fünf Mannschaften konnten vor den letzten drei Partien noch aufsteigen. Bis 15 Sekunden vor Schluss des letzten Spiels lagen Kasachstan und Ungarn auf Aufstiegskurs, Farmers Treffer sorgte aber noch für den Umschwung.