An Siegen gegen den Rivalen aus Bern erfreuen sich die Freiburger immer besonders. Der knappe Erfolg im letzten Spiel vor der Olympia-Pause war noch etwas spezieller, weil die Freiburger zuletzt neun Partien (fünf in dieser Saison) gegen den SCB verloren hatten und sich zudem noch den Playoff-Einzug sicherten. Den Siegtreffer erzielte Roman Cervenka in der 53. Minute.

Fribourg, bei dem Captain Julien Sprunger nach ausgeheilter Hirnerschütterung erstmals seit dreieinhalb Monaten wieder mittun konnte, war bereits druckvoll gestartet. Bereits nach zehn Minuten führte das Team von Trainer Mark French nach Treffern von Andreas Glauser und Michal Birner 2:0. Bern glich im Mitteldrittel durch den Finnen Mika Pyörälä, der erst seinen vierten Saisontreffer erzielte, und Luca Hischier innerhalb von zweieinhalb Minuten aus.

Gottéron hat nun jedes Team der Liga mindestens einmal bezwungen. Zur Playoff-Qualifikation fehlt noch ein Punkt.

Telegramm:

Fribourg-Gottéron - Bern 3:2 (2:0, 0:2, 1:0)

6500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Mollard/Tscherrig, Borga/Fluri. - Tore: 7. Glauser 1:0. 10. Birner (Mottet, Stalder) 2:0. 34. Pyörälä (Kämpf, Berger) 2:1. 37. Hischier (Ebbett) 2:2. 53. Cervenka (Rathgeb, Bykow/Ausschluss Haas) 3:2. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Cervenka; Ebbett.

Fribourg-Gottéron: Brust; Glauser, Stalder; Rathgeb, Chavaillaz; Maret, Schilt; Kühni; Mottet, Slater, Birner; Fritsche, Schmutz, Marchon; Rossi, Bykow, Cervenka; Sprunger, Meunier, Neuenschwander; Chiquet.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Andersson, Gerber; Kamerzin, Krueger; Burren; Bodenmann, Arcobello, Rüfenacht; Raymond, Haas, Scherwey; Hischier, Ebbett, Moser; Berger, Pyörälä, Kämpf; Heim.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Abplanalp (krank), Rivera, Vauclair, Kienzle (alle verletzt) und Holös, Bern ohne Noreau (beide überzählige Ausländer). Pfostenschüsse Cervenka (23.) und Birner (39.). Timeout Bern (59:32), Bern ab 58:45 ohne Torhüter.