Fribourg - Biel 3:2

Fribourg schlägt seinen Lieblingsgegner

Zweikampf zwischen Fribourgs Ralph Stalder (vorne) und Biels Michael Hügli

Zweikampf zwischen Fribourgs Ralph Stalder (vorne) und Biels Michael Hügli

Nach zuletzt zwei Niederlagen meldet sich Fribourg-Gottéron mit einem 3:2-Heimsieg gegen Biel im Strichkampf zurück. Derweil kommt Biel nach der dritten Niederlage in Folge immer mehr ins Strudeln.

Nach den Niederlagen gegen Rapperswil-Jona und Lausanne kam den Freiburgern das Duell mit Biel gerade recht. Gegen den Lieblingsgegner gelang dem Team von Trainer Mark French im sechsten Saisonvergleich der fünfte Sieg.

Dabei zeigten sich die Gastgeber im Vergleich zur 0:3-Niederalge am Vortag in Lausanne vor allem offensiv stark verbessert. Nathan Marchon mit einem Gewaltsschuss und Andrej Bykow aus äusserst spitzem Winkel sorgten mit den Toren zum 2:1 und 3:1 für eine beruhigende Führung bis zur 22. Minute. Der Franzose Charles Bertrand hatte die Gastgeber nach elf Minuten in Führung gebracht. Für Biel, das dank einem starken Jonas Hiller im Tor bis zuletzt auf einen Punktgewinn in Freiburg hoffen konnte, traf Mike Künzle doppelt (18./24.).

Während sich Gottéron im Kampf um die Playoff-Plätze etwas Luft verschaffte und die Reserve auf das neuntplatzierte Servette auf drei Punkte ausbaute, kommt für die fulminant in die Saison gestarteten Bieler der Strich nach der dritte Niederlage in Serie immer näher. Das Polster beträgt nur noch sechs Punkte.

Telegramm:

Fribourg-Gottéron - Biel 3:2 (2:1, 1:1, 0:0)

6169 Zuschauer. - SR Stricker/Salonen, Obwegeser/Kovacs. - Tore: 11. Bertrand (Chavaillaz) 1:0. 18. (17:15) Künzle (Neuenschwander) 1:1. 18. (17:49) Marchon (Bertrand, Slater) 2:1. 22. Bykow (Mottet, Rossi) 3:1. 24. Künzle 3:2. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 5mal 2 plus 10 Minuten (Riat) gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Sprunger; Rajala.

Fribourg-Gottéron: Berra; Schneeberger, Schilt; Holös, Chavaillaz; Marco Forrer, Stalder; Weisskopf; Bertrand, Slater, Marchon; Sprunger, Flavio Schmutz; Miller; Rossi, Bykow, Mottet; Vauclair, Meunier, Lhotak; Walser.

Biel: Hiller; Fey, Salmela; Kreis, Maurer; Moser, Forster; Sataric; Riat, Pouliot, Rajala; Brunner, Neuenschwander, Künzle; Hügli, Fuchs, Kärki; Pedretti, Tschantré, Lüthi; Julian Schmutz.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Micflikier (überzähliger Ausländer), Abplanalp und Furrer, Biel ohne Diem und Paupe (alle verletzt), sowie Earl (krank). - Pfostenschuss Riat (47.). - Biel von 59:17 bis 60:00 ohne Torhüter.

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