Playoffs

Favoriten unter Druck: Davos vor Finaleinzug – Servette schafft Break

Der HCD ist mit einem Bein im Final

Der HCD ist mit einem Bein im Final

Der HC Davos hat in den Playoff-Halbfinals auch das dritte Spiel gegen den SC Bern gewonnen, diesmal 2:0. Damit fehlt den Bündnern noch ein Sieg zum Finaleinzug. Auch Servette gelang mit dem 2:1 nach Verlängerung gegen die ZSC Lions ein Break zum 2:1

Bern und Davos lieferten sich eine packende Partie, in der den Zuschauern alles geboten wurde, was Eishockey so spektakulär macht. Dennoch dauerte es bis zur 47. Minute, bis der erste und zugleich entscheidende Treffer fiel. Dafür verantwortlich zeichnete Verteidiger Noah Schneeberger, der erst zum zweiten Mal in dieser Saison traf. Das 2:0 von Perttu Lindgren eine Sekunde vor dem Ende ins leere Tor war nur noch Zugabe.

ZSC verliert in der Verlängerung

Auch im Spiel zwischen den ZSC Lions und Genève-Servette fielen in den ersten 40 Minuten keine Tore. Im Schlussdrittel dauerte es dann nur 61 Sekunden, ehe der erst 18-jährige Denis Malgin die Lions in Führung brachte. Doch nur 85 Sekunden später glich Noah Rod, ebenfalls erst 18 Jahre alt, im Powerplay zum 1:1 aus. Dabei blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit. In der 62. Minute schoss der sträflich freigelassene Alexandre Picard das Siegtor für Genf. Die Partie hatte nach nur 39 Sekunden für rund 25 Minuten unterbrochen werden müssen, da ein Scheinwerfer kaputt gegangen war.

Ambri gewinnt im Penaltyschiessen

Im Abstiegs-Playoff setzte sich auch im dritten Spiel das Heimteam durch: Ambri-Piotta bezwang die Rapperswil-Jona Lakers 4:3 nach Penaltyschiessen und führt in der Serie 2:1. Zum Matchwinner der Leventiner avancierte der Amerikaner Adam Hall, der die Tore zum 1:1 und 2:1 erzielte und auch im Shootout reüssierte.

Bern - Davos 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)

17'131 Zuschauer (ausverkauft). – SR Kurmann/Vinnerborg, Küng/Wüst. – Tor: 47. Schneeberger (Jörg, Simion) 0:1. 60. (59:59) Lindgren (Schneeberger/Ausschlüsse Ritchie; Forster) 0:2 (ins leere Tor). – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 6mal 2 Minuten gegen Davos. – PostFinance-Topskorer: Martin Plüss; Paulsson.

Bern: Bührer; Krueger, Philippe Furrer; Beat Gerber, Gragnani; Flurin Randegger, Blum; Kreis, Sandro Wiedmer; Holloway, Ritchie, Bertschy; Alain Berger, Ruefenacht, Tristan Scherwey; Simon Moser, Martin Plüss, Jönsuu; Pascal Berger, Gardner, Reichert.

Davos: Genoni; Félicien Du Bois, Kindschi; Forster, Jan von Arx; Samuel Guerra, Jung; Schneeberger, Paschoud; Ambühl, Redenbach, Dino Wieser; Marc Wieser, Lindgren, Paulsson; Sciaroni, Samuel Walser, Gregory Hofmann; Simion, Corvi, Jörg.

Bemerkungen: Bern ohne Kobasew, Loichat, Jobin (alle verletzt) und Cloutier (überzähliger Ausländer), Davos ohne Reto von Arx, Heldner, Koistinen und Axelsson (alle verletzt). – Timeout Bern (59.).

ZSC Lions - Genève-Servette 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.

10'930 Zuschauer. - SR Massy/Wiegand, Fluri/Kaderli. - Tore: 42. (41:01) Malgin (Roman Wick, Seger) 1:0. 43. (42:50) Rod (Kast, Jeremy Wick/Ausschluss Keller) 1:1. 62. Picard (D'Agostini, Rubin) 1:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen den ZSC, 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Roman Wick; D'Agostini.

ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Geering; Seger, Siegenthaler; Tallinder, Bergeron; Schnyder; Bärtschi, Trachsler, Nilsson; Keller, Shannon, Roman Wick; Künzle, Schäppi, Senteler; Baltisberger, Malgin, Bastl; Neuenschwander.

Genève-Servette: Mayer; Loeffel, Bezina; Vukovic, Iglesias; Antonietti, Mercier; Trutmann; Jeremy Wick, Romy, Taylor Pyatt; D'Agostini, Picard, Almond; Rubin, Kast, Rod; Traber, Jacquemet, Gerber; Douay.

Bemerkungen: ZSC ohne Cunti, Stoffel, Fritsche (alle verletzt), Smith, Tabacek, Schlegel, Boltshauser (alle überzählig), Genève-Servette ohne Tom Pyatt (krank), Bays, Lombardi, Rivera, Marti (alle verletzt), Impose, Dupertuis (beide überzählig), Ranger (nicht im Aufgebot). 25-minütiger Unterbruch nach 39 Sekunden Spielzeit wegen einer defekten Lampe an der Hallendecke. 60. (59:42) Lattenschuss von Shannon.

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