Vier Treffer zwischen der 46. und 55. Minute entschieden die lange Zeit umstrittene Partie der 39. Runde in Genf zu Gunsten der einheimischen Equipe. Florian Conz fand beim 3:1 die Lücke zwischen den Beinschonern seines Bruders und SCL-Goalies Benjamin. Für den Älteren der Conz-Brüder aus dem Jura war es der erste Treffer in einer offiziellen Partie gegen den umworbenen U20-Internationalen. Neben Florian Conz traf in der gut besetzten Vernets-Halle auch Paul Sacary in Unterzahl. Servette baute mit dem ersten Sieg nach zuvor vier Niederlagen das Polster auf das das neuntklassierte Biel auf neun Punkte aus.

Einen weiteren Zähler Reserve (insgesamt zehn auf den Trennstrich) haben die ZSC Lions vorzuweisen. Die Zürcher bezwangen den EV Zug im Nachtrag zur 21. Runde im vierten Duell der Saison erstmals. Beim 5:3 brillierte die Paradelinie mit PostFinance-Topskorer Domenico Pittis und den jeweils zweifachen Torschützen Thibaut Monnet und Mark Bastl mit ihrem Tempospiel und erfolgreichen Abschlüssen. Der in dieser Saison ungemein unkonstante ZSC hatte allerdings hart zu beissen, bis der Erfolg feststand. Von einem Befreiungsschlag zu reden, ist womöglich etwas verfrüht.

Der SC Bern überholte dank dem 3:2 gegen Fribourg im vorgeholten Spiel der 45. Runde den bislang auf Rang 3 klassierten EVZ. Der Titelverteidiger holte im "Derby" zweimal einen Rückstand auf, den Siegtreffer erzielte dann Captain Martin Plüss nach 49 Minuten.

Resultate: ZSC Lions - Zug 5:3 (2:2, 2:1, 1:0). Genève-Servette - SCL Tigers 6:1 (2:1, 0:0, 4:0). Bern - Fribourg 3:2 (0:0, 2:2, 1:0).

Rangliste: 1. Kloten Flyers 42/96. 2. Davos 42/93. 3. Bern 43/79. 4. Zug 42/78. 5. SCL Tigers 42/67. 6. Fribourg 42/59. 7. ZSC Lions 42/58. 8. Genève-Servette 41/57. 9. Biel 42/48. 10. Lugano 41/43. 11. Rapperswil-Jona Lakers 42/39. 12. Ambri-Piotta 41/36.