EHC Olten
Die Powermäuse verpflichten Brian Ihnacak als vierten Ausländer

Der EHC Olten hat wie erwartet noch einmal auf dem Ausländermarkt zugeschlagen und den 32-jährigen Italo-Kanadier Brian Ihnacak verpflichtet. Der Stürmer kommt aus der tschechischen Extraliga vom HC Litvinov nach Olten. Schlechte News gibt es betreffend Ryan Vesce: Ihm droht das Ende der Karriere.

Marcel Kuchta
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Um wie vorgesehen mit drei gesunden Ausländern in die entscheidende Saisonphase starten zu können, hat der EHC Olten einen weiteren Ausländer verpflichtet. Vom tschechischen Verein Litinov stösst Stürmer Brian Ihnacak zum EHCO. Der 32-Jährige ist italokanadischer Doppelbürger mit slowakischen Wurzeln. Er spielt seine dritte Saison in der höchsten tschechischen Liga, zuvor war er unter anderem Ligatopscorer in Norwegen und Italien. Mit der italienischen Nationalmannschaft stand der Center, der auch als Flügel eingesetzt werden kann, auch schon international im Einsatz. Nun hat er bei seinem aktuellen Arbeitgeber Gebrauch von einer Ausstiegsklausel gemacht, um sich dem EHC Olten anzuschliessen. Er trifft am 1. Januar in der Schweiz ein und ist einsatzberechtigt, sobald alle Formalitäten erledigt sind.

Ihnacak: "Als die Anfrage aus Olten kam, war für mich nach einigen Abklärungen schnell klar, dass ich diese Chance nutzen möchte. Ich freue mich enorm auf diese Herausforderung. Sowohl der Club als auch ich haben grosse Ziele." EHCO-CEO Peter Rötheli sagt: "Ihnacak kann für uns mit seiner intensiven Spielweise und seinen Scoringqualitäten sehr wertvoll werden. Wir sind glücklich, konnten wir ihn von einem Engagement in Olten überzeugen." Er hat einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben – mit Option auf Verlängerung.

Der Konkurrenzkampf wird angekurbelt

Die Verpflichtung Ihnacaks wird mit Sicherheit den Konkurrenzkampf unter den Ausländern ankurbeln. Jay McClement, der am Spengler Cup für das Team Canada im Halbfinal gegen Mountfield Hradec Kralove beim 5:2-Sieg ein Tor erzielte dürfte gesetzt sein. Für Tim Stapleton wird die Luft dafür dünner. Der US-Amerikaner bleib in den letzen Wochen mehrheitlich und vermochte kaum Akzente zu setzen. Vielleicht weckt der Konkurrenzkampf nun das Feuer in ihm.

Ryan Vesce droht Karriereende

Wohl keine Rolle mehr spielten dürfte in diesem Konkurrenzkampf Ausländer Nummer vier, Ryan Vesce. Der US-Amerikaner kehrt zwar am 1. Januar wie vorgesehen zurück in die Schweiz, aber eine Rückkehr aufs Eis wird es (vorerst) nicht geben. Vesce verspürt zwar leichte Fortschritte nach seiner Behandlung in einer Spezialklinik für Kopfverletzungen in Phoenix, ein Comeback bleibt indes sehr unwahrscheinlich. Im Gegenteil: Ihm droht sogar das Ende der Karriere.

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