Damit konnte der Schweizer Rekordmeister eine weitere Teamstütze an sich binden. Am Vortag war bekannt geworden, dass Captain Andres Ambühl bis 2021 für Davos spielt.

Corvi gehörte nach den starken Leistungen an der Weltmeisterschaft in Kopenhagen, wo er mit fünf Toren und sechs Assists massgeblich zum Gewinn der Silbermedaille beitrug, zu den Juwelen auf dem Transfermarkt. Das Interesse an ihm war gross. Dementsprechend viel Zeit liess er sich beim Entscheid über seine Zukunft. "Der HCD ist für mich wie eine Familie, hier fühle ich mich daheim. Ich verdanke dem Klub meine ganze Karriere und will jetzt in dieser sportlich schwierigen Zeit nicht davonlaufen", begründete Corvi den Verbleib.

Davos droht, erstmals seit dem Wiederaufstieg 1993 die Playoffs zu verpassen. Aktuell liegt der HCD mit einem Rückstand von 18 Punkten auf den Strich auf dem zweitletzten Tabellenplatz. Die Krise führte dazu, dass Kulttrainer Arno Del Curto nach mehr als 22 Jahren im Amt seinen Rücktritt gab. Auch Corvi erlebt bislang eine Saison zum Vergessen. In den ersten 17 Spielen in der National League musste er sich mit je drei Toren und Assists begnügen. Ausserdem verzeichnet er eine Minus-13-Bilanz. Seit Mitte November fällt er mit einer Gehirnerschütterung aus.

Der mit feinen Händen und einem guten Auge gesegnete Corvi wechselte 2012 vom damaligen Erstligisten Chur nach Davos und entwickelte sich dort zum Leistungsträger. In den vergangenen beiden Saisons erzielte er in 108 Meisterschaftspartien 37 Tore und 46 Assists. Im Februar vertrat er die Schweiz auch an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang.