Die Zuger sorgten bereits früh für klare Verhältnisse. Nach knapp 25 Minuten führte der EVZ mit 4:0, wobei Sven Senteler für das Heimteam zweimal traf. Mit dem Final vor Augen liessen die Zuger zwar etwas nach, zu mehr als den Ehrentreffern durch Ronalds Kenins (30.) - es war der erste Treffer der Lausanner nach 149 torlosen Minuten - und Joël Genazzi (58.) reichte es den Gästen aus dem Waadtland aber nicht. Reto Suri traf knapp zwei Minuten vor Schluss ins leere Tor, auch für ihn war es das zweite Tor des Abends.

Seinen bislang letzten Final hatte der EVZ vor zwei Jahren bestritten, als er dem SC Bern mit 2:4 Siegen unterlag. Ob auch in diesem Jahr Bern ab Donnerstag im Final der Gegner sein wird, ist höchst fraglich. Der Qualifikationssieger verlor gegen Biel zuhause 0:2, liegt in der Serie 2:3 zurück und ist nur noch eine Niederlage vom Ausscheiden entfernt.

Matchwinner für die Bieler war Robbie Earl, der in der 29. Minute nach einem einfachen Puckverlust von Thomas Rüfenacht mit einem Schuss in die hohe Ecke zum 1:0 traf, Marc-Antoine Pouliot traf 102 Sekunden vor dem Schluss ins leere Tor. Neben den Torschützen stach bei den Gästen Torhüter Jonas Hiller heraus, der 36 Schüsse parierte und dabei einige herausragende Paraden zeigte. Für Bern war es die sechste Heimniederlage in den letzten neun Playoff-Heimspielen.

HCD sichert sich den Ligaerhalt

Im Playout sicherte sich der HC Davos vorzeitig den Ligaerhalt. Der Rekordmeister aus dem Bündnerland setzte sich im fünften Duell mit den Rapperswil-Jona Lakers zum vierten Mal durch. Yannick Frehner schoss beim 3:1 die ersten beiden Tore für den HCD. Während für Davos die Saison zu Ende ist, folgt für die Lakers ab dem 13. April der Showdown in der Liga-Qualifikation gegen den SC Langenthal, den Sieger der Swiss League.