Champions League
Dieser «Experte» zieht über Juventus her, das gerade Barcelona eliminiert hat

Barcelona schafft gegen Juventus Turin im heimischen Camp Nou kein Fussballwunder wie gegen Paris. Juventus zeigte vor allem in der Defenisve eine bärenstarke Partie. Der «Experte» Eamon Dunphy hält aber nicht viel von den Italienern.

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Eamon Dunphy (r.) zieht über die Spieler von Juventus her.

Eamon Dunphy (r.) zieht über die Spieler von Juventus her.

Screenshot: youtube/Supreme Architect

Dass Juventus Turin gegen Barcelona in die Halbfinals der Champions League vorgestossen ist, das ist hoch verdient. Die Italiener verteidigten entschlossen, liessen nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel auswärts nichts mehr anbrennen.

Eamon Dunphy hat offenbar ein ganz anderes Spiel gesehen. Der 71-jährige Ire, einst Nationalspieler und Mittelfeld-Akteur bei Millwall, fährt in der Analyse des TV-Senders RTE grobes Geschütz auf:

«Barcelona wurde von einem Juve-Team eliminiert, das viele Durchschnittsspieler hat. Cuadrado floppte bei Chelsea, war nur vier Monate da.»

«Mandzukic: Hat was von einem Esel.»

«Higuain: Ist ein teurer Esel.»

Als Liam Brady, in den 80er-Jahren mit Juve zwei Mal Meister, Dunphy auf Higuains viele Tore anspricht, antwortet er bloss herablassend: «Ja, aber es ist eine Ein-Team-Liga, nicht?» Und dann liest er weiter von seinem Zettel ab:

«Wartet, ich bin mit meiner Esel-Liste noch nicht fertig. Khedira. Sami Khedira. Das dürfte jedem der zuschaut neu sein, dass heute ein Mann namens Sami Khedira gespielt hat.»

Juventus habe ihn enttäuscht, schliesst Dunphy und schiebt hinterher: «Wenigstens würden sie ein Esel-Derby gewinnen.» (ram)

Lionel Messi scheidet mit Barcelona bereits im Viertelfinal der Champions League aus.
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Keystone

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