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Die Hälfte der Frauen gab auf: Am mitternächtlichen Marathon in Doha war es über 30 Grad heiss

Ruth Chepngetich aus Kenia hielt die Hitze aus und gewann den Frauenmarathon in Doha.

Ruth Chepngetich aus Kenia hielt die Hitze aus und gewann den Frauenmarathon in Doha.

Die Kenianerin Ruth Chepngetich sicherte sich in den frühen Morgenstunden den Sieg im Frauen-Marathon bei den Weltmeisterschaften. Es war die erste von 49 Medaillenentscheidungen in Doha.

(sda/apa) Das Rennen auf dem Rundkurs an der Strandpromenade wurde wegen der Hitze erst eine Minute vor Mitternacht gestartet. Chepngetich gewann in 2:32:43 Stunden vor der Titelverteidigerin Rose Chelimo aus Bahrain (2:33:46) sowie Helalila Johannes aus Namibia (2:34:15). Es war die schwächste Siegeszeit der WM-Geschichte.

Das Rennen fand ohne Schweizer Beteiligung statt. Martina Strähl und Maude Mathys hatten trotz erfüllter Limite bereits früh ihren Verzicht erklärt. Bei den Männern hingegen wird kommenden Samstag der EM-Zweite Tadesse Abraham an den Start gehen.

Die 25-jährige Chepngetich hatte im Januar in Dubai in 2:17:08 Stunden mit der drittbesten jemals gelaufenen Zeit gesiegt und galt als erste Anwärterin auf Gold. Edna Kiplagat nahm mit 39 Jahren Anlauf auf ihren dritten WM-Titel nach 2011 und 2013 und musste sich mit dem 4. Rang begnügen.

Eine Sportlerin wird wegen der Hitze medizinisch behandelt.

Eine Sportlerin wird wegen der Hitze medizinisch behandelt.

Beim Start wurden 32,7 Grad Lufttemperatur und 73,3 Prozent Luftfeuchtigkeit gemessen. Knapp die Hälfte der 68 gestarteten Läuferinnen gab auf.

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