Curling-WM
Silvana Tirinzoni: «Wir werden versuchen, unseren Titel von 2019 zu verteidigen»

Am Freitag beginnt die Curling-WM der Frauen im kanadischen Calgary. Die Schweizerinnen des CC Aarau sind dabei die amtierenden Titelhalterinnen. Erklärtes Ziel ist auch dieses Jahr WM-Edelmetall.

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Die Schweizerinnen sind bereit: Alina Pätz, Silvana Tirinzoni, Esther Neuenschwander und Melanie Barbezat, v.l.n.r.

Die Schweizerinnen sind bereit: Alina Pätz, Silvana Tirinzoni, Esther Neuenschwander und Melanie Barbezat, v.l.n.r.

Keystone

(swe) 14 Nationen kämpfen in den nächsten zehn Tagen an den Curling-Weltmeisterschaften in Calgary um WM-Gold. Darunter sind auch die amtierenden Weltmeisterinnen Silvana Tirinzoni (Skip), Alina Pätz, Esther Neuenschwander, Melanie Barbezat und Carole Howald (Alternate) aus der Schweiz. Ihre Ambitionen sind klar: «Wir werden mit allen möglichen Mitteln versuchen, unseren Titel von 2019 zu verteidigen», kündigte Skip Tirinzoni an.

Das Aarauer Quartett reiste bereits Anfang April nach Calgary, um dort an zwei Turnieren teilzunehmen. Rang zwei und ein Halbfinaleinzug bestätigten die starke Form des Teams. «Trotz der Tatsache, dass wir diese Saison viel weniger Spiele absolviert haben, fühlen wir uns top vorbereitet. Wir haben viel trainiert und konnten an den wenigen Wettkämpfen hervorragende Spiele zeigen», sagt Alina Pätz.

Es werden zu Beginn jeweils 13 Round-Robin-Spiele absolviert. Nach Abschluss der Gruppenspiele qualifiziert sich das erst- und zweitplatzierte Team direkt für die Halbfinals. Resultiert eine Rangierung zwischen Rang drei und sechs, erfolgt ein Qualifikationsspiel für das Halbfinale. Im ersten Spiel trifft die Schweiz am Freitag um 17 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) auf Südkorea.

Für die Schweizerinnen geht es in Kanada nicht nur um WM-Edelmetall, sondern auch um die Olympia-Teilnahme. Sowohl für die direkte Qualifikation als Nation (Quotenplatz) wie auch für die Vorqualifikation des Teams benötigen die Frauen einen Platz in den Top 6. Wird der Quotenplatz nicht erreicht, muss die Schweiz an einem zusätzlichen Qualifikations-Turnier im Dezember 2021 um die verbleibenden Plätze kämpfen.

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