Königsklasse

Champions-League-Revanche geglückt: Penaltys entscheiden RB Leipzig gegen PSG

RB Leipzig dreht zu Hause das Spiel gegen PSG dank einer starken zweiten Halbzeit.

RB Leipzig dreht zu Hause das Spiel gegen PSG dank einer starken zweiten Halbzeit.

In der Champions League siegt RB Leipzig gestern gegen Paris Saint-Germain mit 2:1 und revanchiert sich für die Halbfinal-Niederlage der abgelaufenen Saison.

Die Revanche ist perfekt. In der Neuauflage des Champions-League-Halbfinals der vergangenen Saison bodigt RB Leipzig seinen Gegner Paris Saint-Germain gestern mit 2:1. Es war ein wichtiger Sieg für die Deutschen. Nach der 0:5 Rekordniederlage vergangene Woche gegen Manchester United und dem 0:1 am Wochenende in der Liga gegen Gladbach waren die Roten Bullen verunsichert. Und so starteten sie auch ins Spiel.

PSG müsste nach 15 Minuten zwei Längen vorn sein

Bereits nach fünf Minuten lag Leipzig zurück. Verteidiger Dayot Upamecano mit einem schlechten Rückpass, den PSG-Stürmer Moise Kean abfing und perfekt Angel Di Maria lancierte. Di Maria blieb vor Leipzig Torhüter Gulacsi cool und chippte zur Führung ein. Kean gegen Upamecano: Ein Duell, das es an diesem Abend noch ein paar Mal zu sehen gab. Zunächst hätte aber Leipzig ausgleichen müssen. Haidara und Angelino scheitereten gleich doppelt. Erst an Keeper Keylor Navas und dann an Verteidiger Alessandro Florenzi.

PSG-Stürmer Moise Kean (links) war oft einen Schritt schneller als sein Gegenspieler mit der Nummer fünf, Dayot Upamecano.

PSG-Stürmer Moise Kean (links) war oft einen Schritt schneller als sein Gegenspieler mit der Nummer fünf, Dayot Upamecano.

Zurück zu Kean gegen Upamecano. Der eine schnell wie der Blitz, der andere breit wie ein Schrank. Schnelligkeit setzte sich zumindest in der ersten Halbzeit vermehrt durch. So auch in der 15. Minute. Kean wird mit einem langen hohen Ball im Strafraum angespielt, pflückt den Ball mit seinem linken Fuss mustergültig runter und drückt ab. Doch da steht noch der Schrank Upamecano. Allerdings wehrt er den Ball mit der Hand ab. Elfmeter! Das Spiel könnte bereits nach einer Viertelstunde in Richtung PSG kippen. Doch was passiert? Torhüter Peter Gulacsi hält den Ball von Di Maria und sein Team so im Spiel. Es war wohl entscheidend.

Die erste Halbzeit war ereignisreich. Es folgten zwei Abseitstore durch PSG. Beide aber korrekt abgepfiffen. PSG war zwar stärker in Hälfte eins, aber kurz vor der Pause kam der Schock. Der Ex-Pariser Christopher Nkunku glich für Leipzig aus. Alles wieder offen.

Der bessere Elfmeterschütze war entscheidend

Nach der Pause ging es zunächst verhalten weiter. Dann die 57. Minute: Wieder Handspiel, wieder Elfmeter. Dieses Mal darf aber ein Leipziger antreten. Mit Namen: Emil Forsberg. Der Schwede macht es besser als Di Maria und versenkt zum 2:1. Fortan ist Leipzig stärker und das Blatt hat sich gewendet. PSG enttäuscht aber auch. Zwar fehlen die Leistungsträger Kylian Mbappé und Neymar verletzt. Doch die Pariser lassen ohne Grund nach und dezimieren sich selbst. Gueye sieht in der 69. Minute die Gelb-Rote-Karte. Upamecano tut es ihm in der Nachspielzeit gleich.

Emil Forsberg mit der Entscheidung: Er macht es besser als Di Maria und tritfft vom Punkt zum 2:1.

Emil Forsberg mit der Entscheidung: Er macht es besser als Di Maria und tritfft vom Punkt zum 2:1.

Zwei Rote Karten, zwei Gegentore und eine Niederlage für PSG. Die Hütte in Paris wird wieder brennen. Wollten die Pariser doch längst den Pott der Königsklasse in die Höhe stemmen. Nun zittern sie bereits um den Einzug in die Achtelfinals. Hingegen kann Leipzig erst einmal aufatmen. Mit dem Sieg distanzieren die Deutschen PSG um drei Zähler und sind punktgleich mit Leader Manchester United. Auch dank des besseren Elfmeterschützen.

Meistgesehen

Artboard 1