Baselbieter Sportpreis
Maja Storck gewinnt den Baselbieter Sportpreis 2021

Zum 36. Mal wurden die Baselbieter Sportpreise übergeben. Die Volleyballerin setzt sich denkbar knapp gegen Jason Joseph durch, kann den Preis aber nicht persönlich abholen. Auch die Gewinnerinnen und Gewinner der Anerkennungspreise, Förderpreise und Spezialpreise wurden geehrt.

Riccardo Ferraro Jetzt kommentieren
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Maja Storck hat sich den Titel mit hervorragenden Leistungen in der abgelaufenen Saison mehr als verdient.

Maja Storck hat sich den Titel mit hervorragenden Leistungen in der abgelaufenen Saison mehr als verdient.

zvg

Ein vielfältiges Programm wartete am Mittwochabend auf die Gäste in Münchenstein. Gesucht wurde der Nachfolger oder die Nachfolgerin des Biathleten und Baselbieter Sportler des Jahres 2020, Mario Dolder aus Gelterkinden. Nominiert waren Maja Storck (Volleyball), Jason Joseph (Leichtathletik) und Felix Rätz (Handball). Begleitet wurde der Abend musikalisch und von einem Magier.

Nachdem die Gäste begrüsst worden waren und Regierungsrätin Monica Gschwind ihre Ansprache gehalten hatte, konnte die Verleihung auch schon starten. Erst musste jedoch noch die Wahl beendet werden. Die Saalabstimmung am Abend hatte einen zehnprozentigen Anteil am Gesamtresultat. Die 1875 Stimmen der bz-Leserinnen und Leser, welche online abgestimmt hatten, flossen zu 20 Prozent in die Wertung ein. Die restlichen 70 Prozent bestimmten die Mitglieder der Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten und der Vorstand der Interessengemeinschaft Baselbieter Sportverbände.

Der Magier Mgreé unterhielt die Anwesenden mit seinen Zaubertricks.

Der Magier Mgreé unterhielt die Anwesenden mit seinen Zaubertricks.

Bild: zVg/fotodesign-haller

Durchgesetzt hat sich mit 35,8 Prozent und damit nur 0,3 Prozentpunkte vor dem Zweitplatzierten Hürdensprinter Jason Joseph: Maja Storck. 28,7 Prozent votierten für den drittplatzierten Handballfunktionär Felix Rätz.

Maja Storck gewann in der vergangenen Saison ziemlich alles, was es zu gewinnen gab. Der Startpunkt ihrer sportlichen Laufbahn fiel auf Baselbieter Boden, als sie im Alter von 13 Jahren zu Sm’Aesch-Pfeffingen wechselte. Mit dem Abschluss der gymnasialen Matur folgte der Wechsel ins Ausland zu den Ladies in Black Aachen, wo sie bereits nach einem Jahr zur Führungsspielerin wurde.

Im Sommer 2020 fand die 22-Jährige beim Dresdner SC eine neue Heimat, wo sie eine bestechende Saison spielte. Belohnt wurde diese Leistung mit der Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin der Bundesliga und dem Gewinn der Meisterschaft. Diesen Erfolg darf sie als erste Schweizer Volleyballerin überhaupt feiern. Den Dank für die Auszeichnung zum MVP gibt sie an ihr Team weiter.

Auch für musikalische Unterhaltung wurde gesorgt.

Auch für musikalische Unterhaltung wurde gesorgt.

Bild: zVg/fotodesign-haller

Doch bei aller Bescheidenheit lassen sich die Erfolge der jungen Baselbieterin sehen: Titel in der deutschen Bundesliga (2021), wertvollste Spielerin der Bundesliga-Saison 20/21, Schweizer Volleyballerin des Jahres (2021), Stammspielerin Elite-Frauen-Nationalkader.

Storck war aufgrund der Vorbereitung auf die kommenden Bundesligaspiele gestern nicht an der Gala in ihrem Geburtsort anwesend. Sie liess jedoch ausrichten:

«Der Raum Basel wird immer meine Volleyballheimat bleiben»

Neun weitere Preise wurden verliehen

Zusätzlich wurden an diesem Abend die Anerkennungspreise an Tanja Imhof (Fussball), Roger Itin (Schiessen) und Kevin Müri (Basketball) übergeben. Die Förderpreise gewannen Leon Berthold (Leichtathletik), Leonard Grazioli (Handball), Seraina König (Biathlon) und Jan Sebesta (Tennis). Auch die Starwings (Basketball) und Tobias Fankhauser (Handbike) wurden ausgezeichnet. Sie erhielten die Spezialpreise für ihre beachtlichen Leistungen im vergangenen Jahr.

Die Gewinnerinnen und Gewinner posieren mit ihren Trophäen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner posieren mit ihren Trophäen.

Bild: zVg/fotodesign-haller
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