Super League
«Wir haben einen Fehler begangen»: Albian Ajeti zum enttäuschenden Remis gegen Lugano

Beim 1:1 des FC Basel in Lugano ist Albian Ajeti der einzige Torschütze. Mit seinem elften Ligator ist er nun klubinterner Torschützenkönig vor Ricky van Wolfswinkel.

Céline Feller
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Alexander Gerndt (r.) liegt hier zwar neben Yves Kaiser (l.) am Boden, nicht aber der FC Lugano. Die Partie endet 1:1 trotz der grossen Favoritenrolle der Basler.
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Jonathan Sabbatini bejubelt seinen Treffer zum 1:1 für Lugano.
FCB-Trainer Marcel Koller beäugte das Spielgeschehen kritisch: Sein Team war mit zehn Schüssen offensiv nicht gefährlicher als der FC Lugano, der es auf elf Schüssen schaffte.
Der Basler Silvan Widmer (3.v.r.) probiert es mit einem Kopfball, erzielt aber auf diese Weise nicht den Befreiungstreffer für den FCB.
Eloge Yao (l.) hat gegen Raoul Petretta (r.) aus Basel das Nachsehen.
Carlinhos Junior (l.) und FCB-Spieler Yves Kaiser (r.) im Duell.
Marek Suchy (r.) kann Carlinhos Junior (l.) und sein Team nicht immer in Schach halten: Kurz vor der Pause fällt das 1:1.
Der FC Lugano-Torhüter Noam Baumann hat heute unerwarteterweise wenig zu tun: Bis zur Pause gab der FCB nur einen Torschuss ab.
Der Basler Luca Zuffi (M.) setzt sich gegen Alexander Gerndt (l.), den Torschützen Jonathan Sabbatini (2.v.l.) und Numa Lavanchy (r.) durch.
Ein wahres Wimmelbild: Domen Crnigoj (l.), Marek Suchy (2.v.l.), Alexander Gerndt (M.), Eloge Yao (2.v.r.) und Silvan Widmer (r.)
Der Basler Taulant Xhaka (l.) im Kampf um den Ball mit Alexander Gerndt (r.).
Noah Okafor (l.) ist beim internen Duell der beiden Luganesi Alexander Gerndt (M.) und Numa Lavanchy (r.) nur Zuschauer.
Auch Lugano-Spieler Alexander Gerndt (l.) und Marek Suchy (r.) schenken sich nichts.
Der FCB-Torschütze Albian Ajeti (l.) im Zweikampf mit Eloe Yago (r.).
Bildergalerie: FC Lugano - FC Basel (10.3.19)
Choreografie der FCB-Fans, die auch heute wieder auf einen Sieg hoffen dürfen.
Setzt Albian Ajeti und der FC Basel seine Erfolgsserie gegen Lugano fort?

Alexander Gerndt (r.) liegt hier zwar neben Yves Kaiser (l.) am Boden, nicht aber der FC Lugano. Die Partie endet 1:1 trotz der grossen Favoritenrolle der Basler.

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Albian Ajeti, Sie haben bereits in der siebten Minute den Führungstreffer erzielt. Danach ging nicht mehr viel beim FCB. Wieso?

Albian Ajeti: Weil wir uns dann zurückgezogen haben. Das kam Lugano extrem entgegen. Sie haben es heute sehr gut gemacht, während wir einen Fehler begangen haben damit, dass wir uns zurückgezogen haben. Hinzu kam, dass wir nie wirklich in die Zweikämpfe gekommen sind und viele zweite Bälle verloren haben.

Sie haben aber immerhin Ihren persönlichen Lauf verlängert und haben den sechsten Skorerpunkt gesammelt im dritten Spiel in Folge.

Ich spüre das Vertrauen des Trainers wieder und will dieses zurückzahlen. Heute hat es aber leider nicht gereicht, um damit einen Sieg einzufahren. Wir hatten zuletzt auch als Team einen guten Lauf, aber heute haben wir einen schlechten Match gezeigt. Das müssen wir akzeptieren. Hauptsache, wir haben nicht verloren.

Wenn Sie jetzt sagen, Sie spüren das Vertrauen wieder, heisst das, dass Sie dieses nicht spürten zu Beginn der Rückrunde?

Ich habe es akzeptiert, dass ich zu Beginn der Rückrunde auf der Bank sass. Ich habe einfach gelernt, dass ich mehr machen muss, Vollgas geben muss.

Inwiefern drückt sich dieser Mehraufwand Ihrerseits aus?

Ich bleibe nach Trainingsschluss länger und komme früher. Ich muss manchmal einfach noch eine Schippe drauflegen.

Auch was Ihre Chancenauswertung angeht? Laut einer Statistik versemmeln Sie die meisten Grosschancen der ganzen Liga.

Ich sehe diese Statistik eigentlich als positiv an, weil sie zeigt, dass ich zu Chancen komme. Das ist das Allerwichtigste. Und ich weiss, dass wenn ich Chancen habe, irgendwann auch eine reingeht.

Am nächsten Sonntag empfängt der FCB Leader YB. Wie kann dieses Spiel gewonnen werden?

Wir müssen ganz viel Charakter zeigen. Nach dem Spiel heute müssen wir auch hinnehmen, dass der Abstand noch mal gewachsen ist. Am Sonntag müssen wir diesen wieder auf den Stand von vor diesem Spiel bringen. Wir wollen gewinnen und zeigen, dass wir der FCB sind.