Volleyball
Spengler-Cup des Frauen-Volleyballs in Basel

Am Topvolley beginnt eine neue Zeitrechnung

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In Basel wird wieder Spitzenvolleyball gespielt: Hier mit Unilever Rio de Janeiro im Jahre 2009.

In Basel wird wieder Spitzenvolleyball gespielt: Hier mit Unilever Rio de Janeiro im Jahre 2009.

Andreas Frossard/Archiv

Das Women’s Top Volley International in der St. Jakobshalle Basel (27.–29. Dezember) wird erstmals ohne «Turniervater» Christoph Socin über die Bühne gehen. Der neue Organisator Eventcourt AG aus Zürich setzt bei der 26. Ausgabe des Traditionsturniers in vielen Bereichen auf Kontinuität.

Das bisherige Turnierformat mit sechs Teams und drei Spieltagen wird ebenso beibehalten wie der Gratiseintritt für die Fans. «Der kompakte Modus hat sich bewährt. Doch wir werden in Zukunft die Bedürfnisse der Teams miteinbeziehen und wenn notwendig auch Anpassungen vornehmen», sagt die neue Projektleiterin Erika Herzig.

Vier Teilnehmer sind bekannt

Punkto Teilnehmerfeld wird auch die 26. Austragung hochkarätig besetzt sein und dem Ruf als «Spengler-Cup des Frauen-Volleyballs» gerecht werden. So ist der französische Serienmeister RC Cannes – siebenfacher Turniersieger in Basel – bereits zum 19. Mal zu Gast. Der neunfache Schweizer Meister Volero Zürich zählt ebenfalls zu den Stammgästen und nimmt 2014 bereits zum elften Mal teil. Zweimal, 2007 und 2010, stand das wiederum hochkarätig besetzte Team, welches auch in der Champions League die Krone anstrebt, in Basel zuoberst auf dem Podest.

Mit Molico/Osasco konnte das erfolgreichste südamerikanische Frauenteam der vergangenen Jahre verpflichtet werden. Die Brasilianerinnen waren bereits im vergangenen Mai an der Club-WM in Zürich am Start, wo sie den Titel nur um Haaresbreite verpassten. Mit Galatasaray Daikin Istanbul wird ausserdem erneut ein türkisches Topteam in Basel um den Turniersieg kämpfen. Das Team vom Bosporus ist gespickt mit Nationalspielerinnen und belegte in der vergangenen türkischen Meisterschaft den 3. Rang.