Fc Oberdorf
Oberdorf und Therwil erzielen ein Resultat, das niemandem hilft

Das 1:1-Unentschieden im Abstiegskampf bringt weder Therwil noch den FC Oberdorf weiter. Der FC Oberdorf kam besser aus der Pause und konnte eine kleinere Druckphase aufbauen. Just in dieser Phase fiel dann der 1:1 Ausgleichstreffer von Müller, der eine Massflanke von Grether unhaltbar einköpfte.

nicolas bieri
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Therwils Kristian Kleiber (r.) klärt vor Samuel Mollet.

Therwils Kristian Kleiber (r.) klärt vor Samuel Mollet.

Zinke/sportives.ch

Ein Sieg gegen Oberdorf, und der FC Therwil hätte wohl mit den Planungen für eine weitere Saison in der 2.-Liga-inter beginnen können. Die Unterbaselbieter verpassten aber die grosse Chance und mussten sich, am Ende gar glücklich, mit einem Punkt zufriedengeben. Therwil-Coach Franz Glaser sah das Resultat trotz verpasster Chance positiv: «Ich sehe uns trotzdem als Gewinner».

Die Starphase war geprägt von vielen Zweikämpfen und je einer Grosschance auf beiden Seiten. Oberdorf-Torhüter Imhof oder ein langes Therwiler Bein verhinderten aber jeweils eine frühe Führung. In der 33. Minute war es der wirblige Papale, der Oberdorf mit einem satten Schuss in die kurze Ecke in Führung brachte.

Das Heimteam nahm in der Folge den Schwung des Führungstreffers mit und erspielte sich gleich mehrere gute Chancen zum Doppelschlag. Bis zur Halbzeit wollte aber kein Treffer mehr gelingen.

Turbulente Schlussphase

Der FC Oberdorf kam besser aus der Pause und konnte eine kleinere Druckphase aufbauen. Just in dieser Phase fiel dann der 1:1 Ausgleichstreffer von Müller, der eine Massflanke von Grether unhaltbar einköpfte.

Praktisch aus dem Nichts war Therwil wieder im Spiel und gestaltete dieses nun ausgeglichen. In einer hektischen Schlussphase überschlugen sich dann die Ereignisse: Zuerst verpasste Therwils Weber die grosse Chance zum Lucky-Punch mit einem Volley knapp neben das Tor. Dann warf Oberdorf alles in die Waagschale und drängte vehement auf die Führung: Papale entwischte der Therwiler Verteidigung im Minutentakt und tankte sich gleich mehrmals bis zur Grundlinie durch. Doch alle Abschlussversuche scheiterten am starken Therwiler Schlussmann.

«Wir wollten unbedingt gewinnen, aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen», sagte der enttäuschte Oberdorf-Trainer Roland Sorg nach dem Spiel. Bei den Oberbaselbietern beginnt nun das grosse Zittern: «Gemäss unserer Hochrechnung, brauchen wir 28 Punkte, um oben zu bleiben», sagt Sorg und ist überzeugt, dass man dieses Ziel erreicht: «Unser Restprogramm ist sicher das einfachste aller abstiegsbedrohten Teams»

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