Super League
Nach einer fulminanten Startphase gewinnt der FC Basel gegen GC mit 3:1

Drei Tore in elf Minuten: Der FC Basel zündet im Letzigrund im Duell gegen den Erzrivalen ein Startfeuerwerk und entscheidet das Spiel bereits nach einer guten Viertelstunde. Weil YB im Parallelspiel gegen Sion zu einem Last-Minute-Sieg kommt, kann der FCB in der Tabelle jedoch keinen Boden auf die Spitze gut machen.

Julian Förnbacher
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Nach einer fulminanten Startphase mit gleich drei Treffern sichert sich der FC Basel den Sieg gegen die Grasshoppers.
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Es ist ein wahres Offensivfeuerwerk, das der FC Basel in der ersten Halbzeit der Partie gegen GC zeigt.
Bereits sechs Minuten nach Anpfiff schiesst Zuffi zum 1:0, Eder Balanta doppelt kurz darauf nach zum 2:0 für die Gäste.
Die Basler haben die Partie voll im Griff, die Defensive der Grasshoppers ist quasi inexistent.
Nach nicht einmal 20 Minuten Spielzeit versenkt Ricky van Wolfswinkel den Ball zum 3:0 im Tor der Grasshoppers.
Mit einer 3:0-Führung geht es für den FCB ab in die Pause.
Auch in der zweiten Halbzeit dominiert der FC Basel klar das Spiel.
Nach der Pause geht es nicht mehr ganz so wild zu und her wie noch in der ersten Halbzeit.
Die Basler haben die Partie jedoch weiterhin fest im Griff.
Den Grasshoppers geht es jetzt vor allem um Schadensbegrenzung.
In der 67. Minute dann ein Penalty für Basel: Frei schiesst, scheitert aber am Torhüter der Grasshoppers.
Kurz vor Schluss trifft Rhyner zum 1:3 für GC.
Der Treffer dient aber lediglich der Resultatkosmetik und ändert am Basler Sieg nichts mehr.
Grasshoppers - FC Basel (27.10.2018)
Auch Marcel Koller darf zufrieden sein mit der heutigen Leistung seiner Spieler.

Nach einer fulminanten Startphase mit gleich drei Treffern sichert sich der FC Basel den Sieg gegen die Grasshoppers.

WALTER BIERI

Der Spielverlauf: Erst Traumstart, dann Flaute

Wer im Zürcher Verkehr feststeckte und darum zu spät im Stadion eintraf, ist nicht zu beneiden. Denn bereits nach 17 Minuten ist die Messe im Letzigrund gelesen: Der FC Basel führt mit 3:0 gegen inexistente Grasshoppers und darf sich fortan auf dem schnell erarbeiteten Vorsprung ausruhen.

Nachdem es zuerst die Hoppers waren, die loslegten wie die Feuerwehr und den FCB mit starkem Pressig unter Druck setzten, brachte die 6. Spielminute die Wende. Kevin Bua setzte sich auf dem linken Flügel durch und lancierte Albian Ajeti. Dieser erhielt von der GC-Defensive um seinen Bruder Arlind bestenfalls Geleitschutz und behielt das Auge für den mitgelaufenen Luca Zuffi, der seine pfannenfertige Vorlage nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte. Das Tor versetzte die Hoppers in eine Schockstarre, welche sie bis zum Schluss nicht mehr ablegen konnten.

Nur fünf Minuten später jubelte der FCB erneut. Eder Balanta wuchtete den Ball nach einer Bua-Ecke per Kopf unter die Latte. Ein Tor mit Seltenheitswert für die Mannschaft von Marcel Koller, die nach Eckbällen zu den statistisch schwächsten Offensiven der Liga zählt. Kaum hatte der mitgereiste FCB-Anhänger ausgejubelt, trafen die Gäste erneut. Der Torschütze diesmal: Ricky van Wolfswinkel.

Im zweiten Durchgang passierte lange nicht mehr viel. Die Grasshoppers fokussierten sich auf Schadensbegrenzung, der FCB nahm diesen Nichtangriffspakt lange an. Nur vereinzelte Highlights, wie ein verschossener Elfmeter von Fabian Frei, garnierten eine durchzogene zweite Halbzeit. Der späte Anschlusstreffer von Rhyner war letztlich nicht mehr als Resultatkosmetik.

Der Beste: Kevin Bua

Das 1:0 eingeleitet, das 2:0 vorbereitet und den Elfmeter in der 2. Halbzeit herausgeholt. Der Leistungsausweis von Kevin Bua kann sich sehen lassen. Der Flügelspieler machte auf seiner linken Seite durchgehend Dampf und zeigte den GC-Abwehrspielern ihre Grenzen auf. Die Chance, selbst auch noch einen Treffer beizusteuern, liess er in der 62. Minute im Duell mit Lindner liegen.

Was sonst noch zu reden gab: Das Ajeti-Bruderduell

Basel-Stürmer Albian gegen GC-Innenverteidiger Arlind. Das Ajeti-Bruderduell war im Vorfeld der Partie die Geschichte schlechthin. Nur einmal kann Arlind in diesem Duell punkten: In der 17. Minute grätscht er seinem Bruder den Ball mustergültig vom Fuss. Dumm nur, dass die Kugel genau beim einschussbereiten Ricky van Wolfswinkel landet. In der Pause muss Arlind aufgrund einer Schulterblessur raus. Klarer Punktesieger im Ajeti-Duell darum: Albian.

Lesen Sie hier die Partie im Liveticker nach: