Wasserball
Intensives Wochenende zum Saisonbeginn für den SV Basel

Die erste Mannschaft des SV Basel startet mit drei Spielen in drei Tagen in die neue Saison. Morgen stehen eine Cup-Partie und am Wochenende zwei Meisterschaftsspiele auf dem Programm.

Patrick Pensa
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Ricardo Lucato ist der schnellste Basler und spielt auch in der Nati. Varadi

Ricardo Lucato ist der schnellste Basler und spielt auch in der Nati. Varadi

bz Basellandschaftliche Zeitung

Die letzte Spielzeit in der höchsten Liga war eine zum Vergessen für die Basler Wasserballer. Zwei Punkte aus zwanzig Meisterschaftsspielen sprechen eine klare Sprache. Wäre der SVB nicht wenigstens im Cup unter die letzten vier Mannschaften gekommen, hätte man sagen müssen: Schlechter geht es nicht mehr.

Viertelfinal gegen Kreuzlingen

Nun könnte der Cup eine erfolgreichere Saison einläuten. Morgen Abend treffen die Basler im Viertelfinal auswärts auf die U20-Mannschaft von Kreuzlingen. Mit einem Sieg würde man den Erfolg des letzten Jahres bereits egalisieren und könnte mit einem positiven Gefühl in das erste Meisterschaftswochenende mit Spielen gegen Horgen und Aufsteiger Winterthur starten.

Ricardo Lucato, der rechte Flügelspieler der Basler und Mitglied der Nationalmannschaft, sieht dem Vergleich mit Zuversicht entgegen: «Mit der Nachwuchsmannschaft haben wir nur knapp gegen dieses Team verloren, deswegen denke ich, dass wir heute eine sehr gute Chance haben. Aber wir dürfen das Spiel nicht zu leicht nehmen.»

Kritischer blickt der Münchensteiner Lucato der Meisterschaft entgegen. Die Zahl der Ausländer pro Team wurde auf drei reduziert und mit Aufsteiger Winterthur sind nun sieben Mannschaften gemeldet. Was dies für die Basler bedeutet, könne man erst nach dem Wochenende abschätzen.

«Als Team ohne professionelle Ausländer profitieren wir von der Beschränkung. Trotzdem ist immer ein grosses Fragezeichen vor den ersten Runden. Winterthur als Aufsteiger zum Beispiel hat sich namhaft verstärkt», sagt der 19-Jährige, der im Sommer die Wirtschaftsmittelschule in Reinach, an der er die Sportklasse besucht, abschliessen wird.

Basel ebenfalls mit neuen Spielern

Aber auch die Basler selbst haben neue Spieler in ihren Reihen. Der Deutsche Bastian Lehmann, der bei Esslingen in der Bundesliga spielte, ist in die Region gezogen und verstärkt das Team. Seine Trainingspräsenz sei aber noch zu verbessern, meint Basel-Trainer Istvan Pinter. Die zwei Ungaren Benjamin Juhàsz, der die zweite Saison für Basel spielt, und Attila Kasza komplettieren das Team.

«Beide Spieler passen super in die Mannschaft und wir haben viel Spass im Training», sagt Lucato, der zusätzlich zum Wasserballtraining dreimal mit den Schwimmern trainiert und auch an Wettkämpfen teilnimmt: «Wasserball hat klar Priorität. An Wettkämpfe gehe ich nur, wenn ich kein Spiel habe.» Dieses Wochenende gibt es also bestimmt keinen Schwimmbewerb.

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