Europa League

FCB-Trainer Marcel Koller nach der Nikosia-Gala: «Meine Situation hat sich nicht verändert»

Marcel Koller stellt sich kurz vor dem Abflug in Larnaca den Fragen.

Marcel Koller stellt sich kurz vor dem Abflug in Larnaca den Fragen.

Nach vier Niederlagen aus fünf Spielen in der Meisterschafthat der FC Basel in der Europa League ein Zeichen setzen können. Ob das 3:0 gegen Nikosia auch Ruhe rund um die Trainer-Diskussion rein bringt? Marcel Koller antwortet gleich selber.

Marcel Koller, wieso spielt der FCB nicht immer so stark wie gegen Nikosia?

Marcel Koller: Es ist schwierig, eine Erklärung zu finden. Natürlich liegt die Schuld einerseits beim Fokus, aber auch bei der Anspannung und der Konzentration. Es ist nicht immer möglich, die in jedem Spiel und bei jeder Chance so hoch zu halten. Es muss aber das Ziel sein, immer an diesen Punkt zu kommen. Dazu braucht es Präzision, Aggressivität und Gemeinsamkeit. Gegen Apoel hatten wir auch die Ruhe am Ball.

Gelingt das gegen Servette erneut?

Theoretisch ist das möglich, ja. Wir brauchen auch noch mal eine solche Leistung. Das ist absolut notwendig. Wir müssen uns reinbeissen. Die Spieler haben nicht viel geschlafen, wir haben eine lange Heimreise hinter uns. Die Beine werden schwer sein. Da ist der Kopf dann entscheidend, ob man so weiter machen kann oder jammert.

Sie haben nach den Toren ungewohnt überschwänglich gejubelt.

Wenn man Tore schiesst, freut man sich immer. Gerade international, wo wir die Einzigen sind, die noch dabei sind. Wir spielen für den FCB, aber auch für die Schweiz, weil wir weit hinten sind in der Uefa-Fünfjahreswertung.

Dieser Sieg nimmt Ihnen persönlich erst einmal etwas Druck, oder?

Da wissen Sie mehr als ich. Ich warte ab. An meiner Situation hat sich nichts verändert. Ich will mit dem FCB die Punkte holen und alles andere läuft dann sowieso so, wie es laufen soll.

Meistgesehen

Artboard 1