Ein Sieg im Berner Oberland war Pflicht für den FCB, denn das Duell mit dem FC Thun fungierte zugleich als Hauptprobe für den Champions-League-Achtelfinal gegen Manchester City und als Wiedergutmachung für den verpatzten Rückrundenstart mit der 0:1-Heimniederlage gegen Lugano.

Der FCB legte gleich feurig los und kam durch Ricky van Wolfswinkel, der erstmals seit seiner Fussverletzung beim 5:0 gegen Benfica Lissabon im letzten Herbst wieder in der Basler Startelf stand, nach gut dreissig Sekunden zu einer ersten Topchance. Nachdem Djordje Nikolic, die Basler Leihgabe im Thuner Tor, einige weitere Gelegenheiten vereitelte, musste er sich kurz vor dem Pausentee doch noch geschlagen geben: Dimitri Oberlin köpfte in der 42. Minute nach einer butterweichen Flanke von Michael Lang ein.

Nach der Pause beschränkte sich das Team von Raphael Wicky zu stark aufs Verwalten der Führung und liess die Thuner in die Partie zurückkehren. Nachdem es die Berner Oberländer jedoch verpassten, den Ausgleich zu erzielen, machte der FCB letztlich doch noch den Deckel drauf: Mohamed Elyounoussi und Kevin Bua konnten zu zweit auf den Thuner Kasten losziehen, der Norweger legte ab auf den eingewechselten Bua, der den Ball über die Linie drückte.

Mitschuldig am Abbauen der Basler war sicherlich auch das Manchester-Spiel vom kommenden Dienstag, das den Akteuren von Raphael Wicky bereits in den Hinterköpfen herumgeisterte. Im Hinblick auf diesen Knüller gibt es allerdings eine schlechte Nachricht zu verkünden: FCB-Verteidiger Eder Balanta musste in der zweiten Hälfte verletzt vom Feld. Ob es ihm für einen Einsatz in der Königsklasse reichen wird, steht noch in den Sternen.


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