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Eine der wenigen Chancen genutzt

Nach drei Pflichtspielen ohne Sieg gewinnt der FC Basel U21 gegen Serrières mit 1:0

Alan Heckel
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Basels Michel Gadient (vorne) hält Torschütze Roman Buess (hinten) den Weg frei. nars-zimmer

Basels Michel Gadient (vorne) hält Torschütze Roman Buess (hinten) den Weg frei. nars-zimmer

Wenn die U21 des FC Basel in dieser Saison bei fortgeschrittener Spieldauer unbedingt ein Tor braucht, kann man sich zweier Dinge sicher sein: Zum einen, dass mit der Einwechslung von Shaho Maroufi das Angriffsspiel belebt wird. Und zum anderen, dass es einer aus dem Duo Roman Buess/Marko Bicvic ist, dem der angestrebte Treffer schliesslich gelingt.

Neustes Beispiel dafür war das Heimspiel gegen den FC Serrières. Beim Stand von 0:0 betrat Maroufi in der 64. Minute den Platz und hatte nur zwei Zeigerumdrehungen später seine erste entscheidende Szene. Von Buess ideal lanciert entwischte der schnelle Iraner der Neuenburger Abwehr und tunnelte Goalie Arnaud Chappuis. Der zurückgeeilte Luc Robert verhinderte aber auf der Linie den Basler Führungstreffer. Als die Gäste daraufhin den Ball panikartig aus dem Strafraum schlugen, war jedoch Buess zur Stelle und besorgte per unhaltbarem Flachschuss das 1:0.

Wenig Action in der Offensive

Die Augenblicke um das einzige Tor waren zwei der wenigen Torszenen, welche die enge, intensive Partie zu bieten hatte. Die Teams taten sich jedenfalls schwer, in der gegnerischen Zone gefährliche Aktionen zu kreieren. Dennoch war Basels Trainer Patrick Rahmen hinterher zufrieden mit der Performance seiner Elf: «Das war unser bestes Heimspiel in dieser Saison. Denn es war gegen diesen gut organisierten und physisch starken FC Serrières nicht einfach.» Besonders gefallen haben ihm die ersten 25 Minuten: «Da haben wir gut zwischen die Linien gespielt – und der Gegner lief hinterher.»

Aus dieser Phase stammte auch die beste FCB-Chance vor dem Seitenwechsel. Captain Mark Dinkel hatte sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchgetankt und im Rücken der Abwehr Roman Buess gefunden. Dessen Abschluss vermochte Chappuis mit einer guten Parade in den Corner abzuwehren (19.).

Defensiv top eingestellt

Weil auch im zweiten Umgang die Tormöglichkeiten des Heimteams an einer Hand abzuzählen waren, war das Defensivverhalten für einmal der positivste Aspekt im Basler Spiel. Die vor diesem Spieltag torgefährlichste Mannschaft der Liga um Torschützenleader Yassine El Allaoui (neun Saisontore) konnte sich nicht in gewünschtem Masse entfalten. «Wir haben verhindert, dass der Gegner sein grosses Offensivpotential zeigen konnte», freute sich Patrick Rahmen. In der Tat wurde es für den FCB nur zweimal wirklich gefährlich. In der 59. Minute landete nach einem Gewühl im Strafraum der Ball vor den Füssen Mathurin Ndo’Zés, aber Mark Dinkel warf sich im letzten Moment dazwischen. Den fälligen Eckball zirkelte Bruno Rupil auf den Kopf von Konan Silvere Akpoue, doch FCB-Goalie Jayson Leutwiler vermochte den Abschluss des Ivorers spektakulär aus dem Lattenkreuz zu kratzen.

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