Eishockey
Der EHC Basel erreicht mit dem Sieg gegen Dübendorf die "Belle"

Vor der Saisonrekordkulisse von 2112 begeisterten Zuschauern gewinnt der EHC Basel gegen den EHC Dübendorf mit 3:1. Somit wird es am nächsten Donnerstag um 20:00 Uhr in Dübendorf zum alles entscheidenden fünften Spiel kommen.

Reto Büchler
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Der EHC lässt Dübendorf im vierten Spiel der Serie straucheln.

Der EHC lässt Dübendorf im vierten Spiel der Serie straucheln.

Christoph Perren

Der EHC Basel konnte für die vierte Partie der Playoff-Halbfinal-Serie gegen den EHC Dübendorf ausser dem gesperrten Captain Vogt wieder auf fast alle Stammkräfte zurückgreifen. Für beide Mannschaften war es anfangs schwierig vor die jeweiligen Tore zu kommen, da beide Seiten sehr früh attackierten.

Etwas gefährlicher in Tornähe kamen die Gäste. Basel hinderten ungenaue Zuspiele, um sich gute Möglichkeiten zu erarbeiten. Die einzige gute Chance im ersten Drittel hatte Schir in der 12. Minute. Da Dübendorfs Best Player Derder zwei Minuten vor der ersten Sirene ebenfalls eine gute Möglichkeit verpasste, gingen beide Mannschaften ohne Erfolgserlebnis in die erste Pause.

Mit Weitschüssen zum Erfolg

Auch zu Beginn des Mittelabschnitts war Dübendorf mehr in der Vorwärtsbewegung und in der 21. Minute sehr nahe an der Führung. Haller hält jedoch gegen den alleine auf ihn zulaufenden Pozzorini. Eine Schlüsselszene des Spiels. Kurz darauf kann Basel in Überzahl spielen. Von Büsser angespielt, trifft Maurer beherzt von der blauen Linie zur Basler Führung. Die Partie war nun lanciert. Beide Mannschaften kämpften um jede Scheibe.

Da sich Basel weiterhin schwer tat in die gefährliche Zone vor Trüb zu kommen, versuchten sie es mit Weitschüssen. Abermals Maurer sowie Steinmann hatten bereits Mass genommen, als Heughebaerts Geschoss zum zweitem Mal den Weg ins Tor von Dübendorf fand. Der erst 17-jährige Junior Robin Studer sah seinen Schuss kurz danach knapp darüber. Beim folgenden Gegenangriff zeigte Haller eine weitere Prachtsparade, sodass Basel mit einem Zwei-Tore-Vorsprung das letzte Drittel in Angriff nehmen durfte.

Unnötige Spannung zum Schluss

Mit dem Rückstand im Rücken mussten die Zürcher ihre Offensive verstärken und das taten sie auch. Basel konterte jedoch gekonnt. In der 42. Minute hatte Valenza bereits fast getroffen. Zwei Minuten später startete Seiler einen Sololauf, trickst den Verteidiger aus und trifft zum viel umjubelnden dritten Basler Tor. Danach scheiterte Valenza knapp am 4:0. Das trotzdem noch zittern angesagt war, lag an unnötigen Strafen zum Schluss der Partie.

Widmer verkürzte eine Sekunde vor Ablauf einer Strafe auf 3:1. Dann sassen plötzlich zwei Basler draussen. Dübendorf riskierte alles, nahm den Torhüter raus. Doch diesmal verhinderten die drei Basler Feldspieler plus Torhüter - unterstützt von den Anfeuerungen der Zuschauer - gegen sechs Dübendorfer ein weiteres Gegentor. Kurz vor Schluss scheiterte Maurer mit einem Befreiungsschlag noch knapp.

EHC Basel – EHC Dübendorf 3:1 (0:0 2:0, 1:1)

St. Jakob Arena – 2112 Zuschauer

Schiedsrichter: Michael Graber; Marcel Allenspach, Vincent Amport

MSL Bestplayer: Basel: Seiler; Dübendorf: Derder

Bestplayer Spiel: Basel: Haller; Dübendorf: Zanzi

Tore: 26. Mauer (Büsser). 33. Heughebaert (Zwissler, Himelfarb) 2:0. 44. Seiler (Zwissler) 3:0. 57. Widmer (Pfister) 3:1.

Schüsse: Basel: 23; Dübendorf 35 (5:10; 10:10; 8:15)

Strafminuten: 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 2 mal 2 Minuten gegen Dübendorf

Bemerkungen: 59. Timeout Basel

EHC Basel: Haller (ET: Hauser); Heughebaert, Büsser; Maurer, Steinmann; Hermkes, Hunziker; Hagen; Sahli, Rattaggi, Schir; Hrabec, Kiss, Gfeller; Zwissler, Himelfarb, Seiler, A. Valenza, Lehner, Maurenbrecher. Headcoach: Robert Othmann; Assistent-Coach: David Malicek. Abwesend: Vogt, L. Valenza, Schnellmann, Dietrich, Osterwalder, Gröflin, Bertschy, Lanz, Schöni

EHC Dübendorf: Trüb (ET: Meier); Leu, Roth; Breiter, Hebeisen; Piai, Hurter; Schumann, Stettler; Widmer, Pozzorini, Puntus; Schmidli, Suter, Derder; Neff Schnüriger, Zanzi; Kreis, Röthlisberger, Pfister: Headcoach: Reto Stirnimann; Assistent-Coach: Christian Krähenbühl.