Matchbericht STV Baden
Zwei Punkte gegen einen unbequemen Gegner: Der STV Baden gewinnt gegen den HS Biel mit 30:25

Städtli 1 wird vom Aufsteiger Biel gefordert, hält der Belastung aber stand und bekommt die Partie rechtzeitig in den Griff. 17 Minuten lang lag Städtli 1 hinten: von der 10. bis in die 27. Minute.

Franco Bassani
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Der STV Baden gewinnt gegen den HS Biel.

Der STV Baden gewinnt gegen den HS Biel.

Alexander Wagner

Dass der Platzherr in der Samstagspartie vor dem trotz Ferienzeit erfreulich zahlreichen Publikum derart Mühe bekundete, lag nicht nur an vermeidbaren Stockfehlern und etwas vielen Fehlwürfen. Es lag in erster Linie am frisch und frei aufspielenden HS Biel. Der belegte eindrücklich, weshalb er in seiner ersten NLB-Saison einen soliden Mittelfeldplatz belegt und mit der Abstiegsrunde nichts zu tun hat.

Unter der Regie von Sascha Rüeger (5/10), Michal Holdos (5/10) und Erik Loch (5/7) zogen die Seeländer ein schnelles, variantenreiches Spiel auf, dem in der Anfangsphase das entscheidende Quäntchen mehr Abschlussglück beschieden war.

Die entscheidende 27. Minute

Städtli 1 liess sich davon nicht nachhaltig beirren und fand nach dem ersten Timeout immer besser ins Spiel. In der 27. Minute dann die entscheidende Wende. Ab da sollte man die Führung nicht mehr aus der Hand geben.

Das lag zum einen an den Badener Schlussleuten Wyss und Schöpfer, denen in entscheidenden Phasen wichtige Paraden gelangen. Und es lag zum anderen am deutlich breiter aufgestellten Städtli-Kader. Waren bei den Bielern die drei erwähnten Topshooter für 60 Prozent der Tore verantwortlich, verteilte sich die Last bei den Platzherren auf doppelt so viele Schultern: Vier Spieler erzielten je mehr als fünf Tore, zwei weitere die restlichen sieben.

Am erfolgreichsten: Pascal Bühler (7/11), der zudem zwei Gegenstosspässe sehenswert abfing, und Philipp Seitle (6/14), der sich als zuverlässiger Siebenmeterschütze erwies.

Am treffsichersten: Remo Hochstrasser und Ramon Schweizer, die mit je fünf Toren aus sieben Versuchen eine satte 71-Prozent-Quote erreichten.

Mit dem verdienten 30:25-Sieg bleibt Baden weiter auf Kurs und unterstreicht seine Ambitionen, am Saisonende als Zweitplatzierter an den NLA-Aufstiegsspielen teilzunehmen.

Gegen den absehbaren Gegner Basel wird man schon bald wieder im Rahmen eines Meisterschaftsspiels antreten. Zunächst gilt die Aufmerksamkeit aber dem TV Solothurn, bei dem man bereits am Mittwoch zu Gast ist.

Das Ziel ist klar: Mit zwei Punkten an die Limmat zurück.

HOPP STÄDTLI!

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