Orientierungslauf
World Games: Roos und Kyburz auf dem Podest – «Konnte immer pushen»

Elena Roos und Matthias Kyburz laufen beim Sprintwettkampf der World Games in Polen auf das Podest. Das flache Gelände in der Altstadt von Wroclaw (Breslau) bot ein spannendes Rennen, bei dem schnelle Routenentscheide und Beine den Unterschied machten.

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Matthias Kyburz: «Ich freue mich sehr, dass es nach der knapp verpassten Medaille im Sprint an der WM nun an den World Games geklappt hat.»

Matthias Kyburz: «Ich freue mich sehr, dass es nach der knapp verpassten Medaille im Sprint an der WM nun an den World Games geklappt hat.»

Zur Verfügung gestellt

Das Sprintgelände des ersten OL-Wettkampfs der World Games in Polen bestand aus grossen Altstadthäusern mit teils schmalen Gassen sowie einigen offenen Plätzen. Da das Gelände total flach war, wurden die Athleten vor allem durch klassische Links- Rechts-Entscheidungen gefordert.

Bei den Frauen setzte sich die amtierende Sprintweltmeisterin Maja Alm (DEN) durch. Auf den zweiten Rang lief Elena Roos. Die Tessinerin gewann an der Anfang Juli ausgetragenen WM in Estland ein Diplom im Sprint. Dritte wurde die Schwedin Lina Strand.

Der Schwede Jerker Lysell gewann das Herrenrennen. Der Sprintweltmeister 2016 war nach einer langen Verletzungspause erst auf den WM Sprint 2017 zurückgekehrt, lief dort aber bereits wieder auf das Podest. Hinter Lysell klassierte sich der an der WM geschlagene Favorit Yannick Michiels aus Belgien. Dritter wurde Matthias Kyburz. Der Aargauer reiste überraschend ohne Medaille von der WM nachhause, entsprechend wichtig ist die Medaille an den World Games. (pd/rah)

Elena Roos: «Ich fand einen guten Rhythmus und hatte stets alles unter Kontrolle. Für mich war jeweils klar welche Route man nehmen sollte. So war ich immer voraus und konnte pushen. Vor dem Start war ich etwas unsicher, wie gut meine Form nach der WM ist, aber sie scheint noch vorhanden zu sein.»

Sabine Hauswirth: «Ich habe die Medaille auf den letzten drei Posten vergeben. Mein Tempo war gut, aber ich war immer mal wieder etwas hinten nach auf der Karte.»

Matthias Kyburz: «Zu Posten 3 habe ich eine schlechte Route erwischt und allgemein fühlte ich mich nicht so spritzig zu Beginn. Der Sprint war nicht so einfach wie es auf der Karte aussieht, viele Touristen und Fahrzeuge machten das Laufgebiet unübersichtlich. Ich freue mich sehr, dass es nach der knapp verpassten Medaille im Sprint an der WM nun an den World Games geklappt hat.»