Volleyball NLA

Volley Schönenwerd gerät nach der Niederlage gegen Näfels in Rücklage

Der TV Schönenwerd gerät gegen Volley Näffels in Rücklage.

Der TV Schönenwerd gerät gegen Volley Näffels in Rücklage.

Nach misslungenen zwei Startsätzen in der Auftaktpartie des Playoffhalbfinals lancieren die Volleyballer aus Schönenwerd eine veritable Aufholjagd, müssen sich aber trotz zahlreicher Chancen zum Ausgleich einem starken Volley Näfels in vier Sätzen beugen.

Die Glarner waren über die ganze Partie gesehen das kompaktere Team, welche ihr Heimvorteil geschickt ausnutzten. Am kommenden Samstag steht Schönenwerd nun unter Zugzwang, will man den Traum vom Titel am Leben erhalten.

Die Glarner welche sämtliche Partien in dieser Saison gegen die Solothurner gewinnen konnten gingen als Favorit in die Best-of-three Serie, sahen sich aber schon früh im ersten Satz mit mehreren Punkten Rückstand konfrontiert. Hänggi mit starken Blocks auf Näfels Vukasinovic war für dieses Polster besorgt, welches aber kurz darauf dank starken Aufschlägen von Näfels zu schmelzen begann. Während man zu Beginn noch druckvoll und kompromisslos zu Werke ging fand man plötzlich gegen Näfels Offensive kein Gegenrezept mehr und musste fast machtlos mitansehen wie der Gegner noch auf der Zielgerade den Niederämtern den Rang noch abliefen und beim Seitenwechsel mit einem Satz vorlegten.

Den Schwung des Satzgewinns konnte Näfels direkt mitnehmen und setzte Schönenwerd sogleich wieder unter Druck, welche ihrerseits nun früh zurück lagen. Coach Ristoski reagierte mit Wechseln, doch zu mehr als Resultatkosmetik waren die Niederämtern nicht mehr im Stande und sahen sich nun plötzlich einem zwei Satz Rückstand konfrontiert.

Dervisaj und Peterlin sorgen für frischen Wind

Mit dem Rücken zur Wand entfaltete Schönenwerd plötzlich ungeahnte Kräfte, während Näfels den Fuss etwas vom Gas nahm. Insbesondere der eingewechselte Peterlin hatte mit starken Aktionen im Angriff sowie mit kontrollierten Bällen in der Annahme einen positiven Einfluss auf das Spiel der Gäste, welche nun plötzlich in Front lagen. Auch Junior Dervisaj brachte sich bestmöglich in die Partie ein und vollstreckte im entscheidenden Moment die Bälle gleich im Alleingang. Mit der nun wiedergefundenen Kompaktheit gelang es Schönenwerd die stark käpfenden Glarner niederzuringen und den Anschluss zu erzielen.

Schönenwerd nutzt Chance zum Ausgleich nicht

Auch nach dem Seitenwechsel sah es lange gut aus für die Schwarz-Gelben. Nach umkämpftem Startsatz legten die Schönenwerder angeführt von Topscorer Rocamora erstmals vor, mussten sich aber in der Money-Time dank individueller Klasse von Näfels Vukasinovic erneut den Rang ablaufen lassen. Die Niederämter stehen daher nun mit dem Rücken zur Wand, muss man doch die kommenden zwei Partien gewinnen um noch in den Playofffinal einzuziehen. Anpfiff ist am kommenden Samstag um 17.00 in der Erlimatthalle in Däniken.

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