Faustball Frauen

Oberentfelden verpasst die Bronzemedaille nur hauchdünn

Am Ende hat Christine Meran und ihren Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg nur ein einziger Punkt zum Gewinn der Bronzemedaille gefehlt.

Am Ende hat Christine Meran und ihren Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg nur ein einziger Punkt zum Gewinn der Bronzemedaille gefehlt.

Die Frauenmannschaft des STV Oberentfelden-Amsteg verpasst es am Europapokal-Turnier in Arneit (Österreich), sich für eine couragierte Leistung zu belohnen und geht am Ende leer aus.

Es hat nur wenig gefehlt. Sehr wenig sogar. Ein einziger Punkt trennte die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg vom Gewinn der Bronzemedaille am Europapokal-Turnier im österreichischen Arneit. Mit 2:0 und 3:1 Sätzen lagen die Oberentfelderinnen im Bronzespiel gegen die Mannschaft des Ahlhorner SV aus Deutschland in Führung und kamen im umkämpften fünften Satz gar zu zwei Matchbällen. «Wir haben bis zu diesem Zeitpunkt eine super Leistung gezeigt, konnten diese aber nicht durchziehen und haben uns so selber um den verdienten Lohnt für die tolle Arbeit gebracht», bilanzierte Trainer Benjamin Marti-Suter.

Denn nach dem verlorenen fünften Satz (14:15) war der Faden beim STV Oberentfelden-Amsteg gerissen. In den letzten beiden Durchgängen gewannen die amtierenden Hallen-Schweizermeisterinnen nur noch vier Punkte und kassierten am Ende eine ganz bittere Niederlage. «So zu verlieren ist unglaublich enttäuschend, aber das Spiel ist nun mal erst nach dem allerletzten Punkt fertig. Wir haben jedoch gezeigt, dass wir nicht bloss zufällig am Europapokal-Turnier der besten europäischen Klubmannschaften dabei waren, sondern dass wir zurecht dort waren und auch mithalten können», kann Marti-Suter noch während der Heimfahrt aus Österreich die Leistung seines Teams einordnen.

Trotz Niederlagen auf Kurs

Dass es für den STV Oberentfelden-Amsteg am Europapokal-Turnier schwierig werden würde, war bereits vor Turnierbeginn klar. Und so kam denn auch die Niederlage im Halbfinalspiel gegen Gastgeber Arneit nicht wirklich überraschend.

Mit 0:4 verloren die Oberentfelderinnen das Spiel, wobei vor allem die österreichische Angreiferin Magdalena Lindorfer den Unterschied ausgemacht hatte. «Wir mussten einiges riskieren, um sie aus dem Spiel zu nehmen und das hat dann dazu geführt, dass wir ein paar Fehler zu viel gemacht haben. Unsere Leistung war jedoch auch im ersten Spiel nicht schlecht», so Marti-Suter.

Um jeden Ball gekämpft - Jaqueline Fedier und ihre Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg haben alles versucht und standen am Ende trotzdem mit leeren Händen da.

Um jeden Ball gekämpft - Jaqueline Fedier und ihre Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg haben alles versucht und standen am Ende trotzdem mit leeren Händen da.

Für den Trainer war der Europapokal in erster Linie eine Standortbestimmung, wo sein Team im internationalen Vergleich steht. Erste Priorität geniesst weiterhin die heimische Meisterschaft, wo die Oberentfelderinnen derzeit auf Kurs sind und vom ersten Tabellenrang grüssen.

Dass die beiden Niederlagen in Österreich einen Einfluss auf die Meisterschaft haben, glaubt Benjamin Marti-Suter nicht. «Natürlich hätten wir am Europapokal gerne Schwung und Selbstvertrauen geholt, aber wir lassen uns von den Niederlagen nicht verrückt machen. Wir haben gut gespielt und wissen, dass wir in der Lage sind, auch gegen sehr starke Gegner zu bestehen.»

Viel Zeit, um der verpassten Chance nachzutrauern, bleibt ohnehin nicht. Bereits nächsten Sonntag steht die letzte NLA-Qualifikationsrunde mit den Spielen gegen Rickenbach-Wilen und Neuendorf auf dem Programm.

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