Faustball

Oberentfelden-Amsteg: Ein fast perfekter Start in die neue Saison

Sabrina Siegenthaler und ihre Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg starteten mit zwei Siegen in die Hallensaison.

Sabrina Siegenthaler und ihre Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg starteten mit zwei Siegen in die Hallensaison.

Faustball Die NLA-Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg sind mit zwei Siegen in die Hallen-Meisterschaft gestartet – und das gegen die nominell stärksten Konkurrentinnen aus Schlieren und Jona.

«Diese zwei Siege sind genau das, was wir uns gewünscht haben. So haben wir uns bereits jetzt eine super Ausgangslage erspielt», freut sich Trainer Benjamin Marti-Suter nach dem gelungenen Saisonstart. Und noch aus einem zweiten Grund sind die beiden Siege sehr wichtig für die NLA-Cracks des STV Oberentfelden-Amsteg. «Nach der Sommersaison, die nicht optimal gelaufen ist, war es wichtig, dass wir wieder Selbstvertrauen gewinnen und neuen Mut fassen konnten.»

Nach zwei Sätzen der Wandel

Dabei hatte es ganz zu Beginn der ersten Meisterschaftsrunde noch überhaupt nicht nach einem Traumstart für die Oberentfelderinnen ausgesehen. Gegen Schlieren verloren sie die ersten beiden Sätze mit 6:11 und 9:11. «Zu unkonstant, zu viele Eigenfehler und zu nervös.» So analysierte Marti-Suter den Start seiner Schützlinge und ergänzte: «Irgendwie waren wir gar nicht richtig in der Partie drin und spielten etwas gehemmt.»

Jacqueline Fedier punktete im Angriff und gewann mit ihren Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg die ersten zwei Partien der neuen Saison.

Jacqueline Fedier punktete im Angriff und gewann mit ihren Teamkolleginnen vom STV Oberentfelden-Amsteg die ersten zwei Partien der neuen Saison.

Doch das änderte sich im dritten Satz. Plötzlich zeigten die Suhrentalerinnen ihre ganze Klasse und waren den Schlieremerinnen in allen Belangen überlegen. Und so wurde aus dem 0:2-Satzrückstand am Ende ein souveräner, wenn auch hart erarbeiteter 3:2-Erfolg.

Viel Lob vom Trainer

Im zweiten Spiel des Tages wartete mit Jona der nominell stärkste Gegner im Kampf um den Schweizer Meistertitel. Diesmal fand das Team von Benjamin Marti-Suter besser ins Spiel und konnte den umkämpften ersten Satz mit 14:12 für sich entscheiden.

Der zweite Durchgang ging dann aber mit 9:11 verloren. Doch in der Folge vermochten sich die Oberentfelderinnen noch einem zu steigern. Mit 12:10 und mit 11:5 sicherten sie sich die nächsten beiden Sätze und brachten den zweiten Sieg ins Trockene. «Vor allem am Ende haben wir wirklich sehr gut gespielt. Wir haben viel Druck gemacht, viele tolle Schläge gezeigt und auch die Beinarbeit hat super gepasst», lobte Marti-Suter seine Mannschaft.

Noch ist nichts gewonnen

Und damit ist bereits nach dem ersten Spieltag klar: Der STV Oberentfelden-Amsteg ist bereit für die Mission «Titelverteidigung» und hat mit den Siegen gegen Schlieren und Jona ein erstes Ausrufezeichen in der noch jungen Saison gesetzt. Doch Marti-Suter relativiert: «Natürlich wird es schwer, uns zu schlagen, wenn wir so spielen wie gegen Jona. Aber es bringt nichts, wenn wir jetzt schon zu weit vorausschauen und uns mit dem Finalevent auseinandersetzen. Wir müssen Runde für Runde nehmen, denn auch alle anderen Teams können Faustball spielen.»

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