Nach dem Abpfiff des Fussball-Achtelfinals des Nepple Basler Junioren-A Cup zwischen dem FC Laufenburg-Kaisten und dem FC Muttenz kam es am 24. Oktober 2018 zu einer wüsten Prügelei. Vier Spieler wurden verletzt, als Zuschauer aufs Spielfeld rannten und die Baselbieter Junioren angriffen. 

Im Nachgang an die tätlichen Auseinandersetzungen wurden ein Trainer und verschiedene Spieler des FC Laufenburg-Kaisten mit langfristigen Suspensionen und teilweise mit nationalen Stadionverboten belegt. Die beiden Vereine hätten in der Aufarbeitung der Vorfälle gut reagiert und auch intern verschiedene Massnahmen in die Wege geleitet, teilt der Fussballverband Nordwestschweiz mit.

«Die Junioren-A-Mannschat des FC Laufenburg-Kaisten hat die Meisterschaft im Frühjahr 2019 unter ihrem neuen Trainer Lorenzo Battaglini im Sinne eines Neuanfangs in der Promotionsklasse gespielt und dabei in keinem einzigen Spiel zu Beanstandungen im disziplinarischen Bereich Anlass gegeben», heisst es.

Im Rahmen einer Wiedergutmachungs- und Abschlussaktion haben sich die Junioren am Sonntagvormittag an den Abbau- und Aufräumarbeiten des Grümpelturniers des SV Muttenz beteiligt. Die Aktion fand unter Beisein der beiden Vereinspräsidenten Hans-Beat Rohr (SV Muttenz) und Benedikt Wirthlin (FC Laufenburg-Kaisten) sowie Roland Paolucci und Daniel Schaub vom Fussballverband Nordwestschweiz statt.

Abschlussaktion der Juniorenmannschaften des FC Laufenburg-Kaisten und des SV Muttenz.

Abschlussaktion der Juniorenmannschaften des FC Laufenburg-Kaisten und des SV Muttenz.

«Mit ihrem gemeinsamen Arbeitseinsatz haben die Junioren einen definitiven Schlussstrich unter die Vorkommnisse vom vergangenen Herbst ziehen können und bewiesen, dass mit gegenseitigem Respekt und Solidarität viel bewegt werden kann», so der Fussballverband. (mgt)