Volleyball
Laufenburg-Kaisten und Schönenwerd sammeln Medaillen

Mit der traditionellen Finalissima in Zofingen ging die Aargauer Volleyball-Saison zu Ende. Neben den Auf-/Abstiegsentscheidungen und den Spielen um die Ligameistertitel wurde auch das Medaillenturnier in den Nachwuchskategorien ausgetragen.

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Der Kampf am Netz prägte den Cupfinal zwischen Windisch und Smash.

Der Kampf am Netz prägte den Cupfinal zwischen Windisch und Smash.

Melanie Gamma

Am Wochenende standen die Zofinger BBZ-Hallen zwei Tage lang ganz im Zeichen des Volleyballs. Mit der Finalissima setzte Swiss Volley Region Aargau – gemeinsam mit dem für die Organisation zuständigen VBC Rothrist – auch in diesem Jahr den krönenden Schlusspunkt hinter die Aargauer Indoor-Saison.

In fast allen Kategorien wurden Auf-/Abstiegsspiele sowie die Partien um den jeweiligen Ligameister ausgetragen. Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer bekamen noch einmal spannenden und hochkarätigen Volleyballsport zu sehen.

Laufenburg-Kaisten und Schönenwerd dominieren

Am Samstag wurden die Aargauer Meistertitel in den Kategorien U11 bis U19 ausgespielt. Die Juniorinnen und Junioren zeigten hervorragende und hart umkämpfte Spiele. Dabei erwiesen sich Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten und der TV Schönenwerd als grösste Medaillensammler.

In den neun Nachwuchskategorien erspielten sich die Fricktaler gleich fünf Meistertitel, die Niederämter konnten dreimal reüssieren. Einzig die U17-Frauen des VBC Kanti Baden vermochten die Phalanx der beiden Grossvereine zu durchbrechen und in ihrer Alterskategorie Gold zu gewinnen.

Als wertvollste Spielerin der Kategorie U17 wurde verdientermassen Tabea Künzler (VBC Kanti Baden) ausgezeichnet, bei der U19 durfte Melanie Hasler, die ebenfalls beim VBC Kanti Baden spielt, die Auszeichnung entgegennehmen. Auf Seite der Männer ging der MVP-Award in der Kategorie U17 an Jann Dillier (Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten), bei den U19 konnte sich Yves Roth vom TV Schönenwerd die Trophäe überreichen lassen.

Niederlenz neuer Rekordsieger bei den Frauen

Als krönender Abschluss der Finalissima wurden am Sonntagnachmittag die Aargauer Cupfinals ausgetragen. Bei den Frauen spielte der VBC Niederlenz erneut die Rolle des Favoritenschrecks. Nachdem der Zweitligist im Halbfinal bereits den neuen Zweitliga-Meister VBC Oftringen eliminiert hatte, bezwang Niederlenz im Cupfinal auch die regionale Nummer zwei VBC Kanti Baden deutlich mit 3:0 und ist nun mit insgesamt vier Titeln der alleinige Rekordsieger bei den Frauen.

Bei den Männern sicherte sich Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten zum zweiten Mal nach 2009 den Pokal. Die Fricktaler setzten sich in einem umkämpften Spiel mit 3:1 gegen Rekordsieger VBC Windisch durch, der somit weiter auf seinen sechsten Cupsieg warten muss.

In der Kategorie Mixed kam es zur Neuauflage des Vorjahresfinals. In einem hochklassigen und spannenden Endspiel behielt erneut der TV Obersiggenthal das bessere Ende für sich, wurde beim 3:2-Sieg vom Finalgegner VC Los Unidos Oberes Seetal aber hart gefordert.

Als wertvollste Spielerin (MVP) wurde Alexandra Stutz vom VBC Niederlenz ausgezeichnet. Bei den Männern holte sich Severin Hekele (Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten) die begehrte, von Ueli Riser gestiftete Trophäe.

Oftringen kämpft um den Aufstieg

Mit der Finalissima ist die regionale Volleyball-Saison beendet. Einzig die Zweitliga-Frauen des VBC Oftringen sind noch im Einsatz und spielen als Regionalmeister um den Aufstieg in die 1. Liga. Nach dem knappen 3:2-Heimsieg gegen den VBC Ebikon können die Oftringerinnen im Auswärtsspiel in Moesa alles klar machen.

Ein Sieg im Tessin ist allerdings Pflicht, um ohne Rechenspiele direkt aufzusteigen. Für die besten Nachwuchsteams von Swiss Volley Region Aargau steht im April ebenfalls noch ein letzter Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Sie kämpfen an den Schweizermeisterschaften in den jeweiligen Alterskategorien um Meisterehren.