Volleyball
Laufenburg-Kaisten ist die Nummer 1 der NLB

In genau 60 Minuten gewinnt das NLB-Team in Oberdiessbach klar mit 3:0 Die Fricktaler feiern somit ihren fünften Playoffsieg im fünften Spiel und sind die beste Mannschaft bisher in der Finalrunde.

Marco Back
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Jörg Ebner konnte nicht nur mit dem Service punkten, auch im Angriff klappte es. Laufenburg-Kaisten ist derzeit nicht zu stoppen in den Playoffs.

Jörg Ebner konnte nicht nur mit dem Service punkten, auch im Angriff klappte es. Laufenburg-Kaisten ist derzeit nicht zu stoppen in den Playoffs.

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Fünf Spiele - 15 Punkte. Auch Oberdiessbach konnte die Serie der Fricktaler nicht brechen. In der kleinen Primarschulhalle traf das Team auf den Qualifikationssieger der Nationalliga B Westgruppe. Der erste Satz startete ziemlich ausgeglichen. Bis zum 19:19 konnte Oberdiessbach mithalten. Danach konnten die Berner gerade noch zwei Punkte erzielen. Mit 25:21 gewann Smash 05 den ersten Satz.

Das Spiel immer im Griff gehabt

Laufenburg-Kaisten spielte auch im zweiten Satz gut. Die Fricktaler waren aber stets immer zwei bis drei Punkte voraus. "Wir hatten das Spiel eigentlich immer im Griff", so Captain Stjepan Grgic nach dem Spiel. Oberdiessbach kam zwar nochmals bis zum 20:19 heran, danach servierte aber Jörg Ebner, der Mittelblocker, bis zum 25:19 durch. "So lange stand Jörg noch nie am Service", sagte Mitspieler Kilian Kasper.

Im dritten Satz liessen die Laufenburger nichts mehr anbrennen. Die Fricktaler überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Nach nur 60 Minuten Spielzeit standen die nächsten drei Punkte für das Team von Spielertrainer Lucian Jachowicz fest. "Ich bin stolz auf mein Team, dass wir so einen Lauf haben. Diesen möchten wir durchziehen und ich will noch die restlichen Spiele dieser Saison gewinnen. Es sieht im Moment so aus, als wäre es einfach, aber unsere Gegner sind keine Blinden und wir müssen in jedem Spiel 100 Prozent geben, um zu gewinnen", erklärte Jachowicz.

Das Spiel in Oberdiessbach lockte auch viele Laufenburger und Kaistener Fans ins Bernische. Jachowicz ist erfreut, dass ihr Spiel die Leute begeistert, dass sie sogar diesen Weg auf sich nehmen. "Ausserdem möchte ich mich bei allen mitgereisten Anhängern bedanken, die uns sogar bis nach Bern folgen, um uns zu unterstützen."

Nächstes Heimspiel steht an

Die Fricktaler stehen im Moment auf dem zweiten Platz, die Laufenburger haben aber fünf Punkte Rückstand auf den TV Schönenwerd. Noch drei Spiele stehen aus. "Wir werden alles probieren, Schönenwerd noch abzufangen", sagte Grgic. Dafür müssen weitere drei Punkte her. Nächsten Samstag ist der Gegner der VBC Münchenbuchsee. Das Spiel beginnt um 19:00 Uhr in der Sporthalle Blauen in Laufenburg.