NLA-HANDBALL
Gegen GC: HSC Suhr Aarau will sich kleinen Final erkämpfen

Der HSC Suhr Aarau empfängt am Donnerstag im Fernsehspiel ab 19.15 Uhr GC Amicitia Zürich. Die Aargauer wollen auf Rang 3, mindestens aber das Heimrecht für die Playoffs absichern.

Alexander Wagner
Merken
Drucken
Teilen
HSC-Trainer Misha Kaufmann erwartet eine heisse Partie gegen GC Amicitia.

HSC-Trainer Misha Kaufmann erwartet eine heisse Partie gegen GC Amicitia.

Marc Schumacher / freshfocus

Nach dem überzeugenden und diskussionslosen Auswärtssieg in Basel spielt der HSC am Donnerstag zum zweitletzten Mal in der regulären Saison vor den Playoffs. Die Partie wurde auf Donnerstag vorverschoben, weil sie live im Schweizer Fenster des deutschen Senders «Sport 1» übertragen wird. Anpfiff in der – erneut leeren – Schachenhalle ist um 19.15 Uhr.

Schielen auf Platz drei

Die Suhrer liegen momentan auf dem vierten Tabellenrang. In der Partie gegen GC Amicitia wollen sich die Aargauer eine optimale Ausgangslage erschaffen, damit sie in der abschliessenden Partie gegen Kriens am nächsten Donnerstag im direkten Duell mit den Innerschweizern um den dritten Tabellenrang kämpfen können. Für den letzten Gegner RTV Basel wie auch für die Zürcher ist es die letzte Chance, sich für die Playoffs zu qualifizieren und damit den Ligaerhalt auf direktem Weg sicherzustellen.

Bei den Baslern war von dieser brisanten Ausgangslage jedoch wenig zu sehen, zu souverän traten die Suhrer auf. «Das war über weite Strecken gut von uns», macht Suhrs Trainer Misha Kaufmann auf Unterstatement. Sie liessen mit ihrer eingespielten 5:1-Abwehr den Bebbis wenig Raum und im Angriff machten sie kaum Fehler, so dass die Partie bereits vor dem Seitenwechsel entschieden war.

Anderes Kaliber

Die Hoppers haben über den Jahreswechsel nochmals deutlich nachjustiert und gleich drei Spieler mit Bundesligaerfahrung verpflichtet. Zwar sind sie mittlerweile mit starken Individualisten besetzt, überzeugen jedoch noch nicht im Kollektiv als Mannschaft. «Sie schaffen es noch nicht, ihr Potential abzurufen», hat er den nächsten Gegner analysiert, ja seziert. «Aber wir wissen, wie wir angreifen wollen und wie wir verteidigen», ergänzt er augenzwinkernd. Kaufmann erwartet jedoch eine heisse Partie.

Suhr schielt nach wie vor auf den dritten Rang, will sich aber auf jeden Fall für die Playoffs das Heimrecht sichern. Dabei nicht mithelfen können werden Lukas Laube und Sergio Muggli, Captain Tim Aufdenblatten ist nach seiner Fussverletzung noch angeschlagen und fraglich. Trotzdem ist die Favoritenrolle klar verteilt und die Partie für beide Teams wegweisend.

Endingen in Winterthur

Der TV Endingen musste in der letzten Partie eine empfindliche Heimniederlage gegen den BSV Bern einstecken. Am Freitag treten die Surbtaler auswärts in Winterthur gegen Pfadi an. Ohne ihren Topscorer Justin Larouche waren sie sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung ohne Abwehrchef Simon Huwiler chancenlos.  Für das Team von Trainer Zoltan Majeri kann es nur noch darum gehen, sich in den beiden letzten Spielen ein paar positive Erlebnisse vor den entscheidenden Partien gegen den Abstieg zu holen. Und dann geht es – Stand heute – gegen den heutigen Gegner von Suhr um den Ligaerhalt.