Volleyball
Aufsteiger Lunkhofen strebt mit aller Kraft den Ligaerhalt an

Der TV Lunkhofen II hat als Aufsteiger in der 1. Liga einen schweren Stand. Mit der 0:3-Heimniederlage gegen Voléro Zürich II rutschtendie Kellerämter auf den letzten Tabellenplatz ab.

Beat Hager
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Aufsteiger Lunkhofen strebt den Ligaerhalt an
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Laurin Flück gibt einen Pass.
Michael Wiehl versucht an den Ball zu kommen.
Philip Locher beim Anspiel.
Yves Baumgartner macht einen Smash.
Erik Harksen versucht den gegnerischen Block zu durchbrechen.
Philip Locher beim Anspiel.
Yves Baumgartner am Ball.

Aufsteiger Lunkhofen strebt den Ligaerhalt an

Christian Boss

Die Lunki-Fans müssen in der laufenden 1.-Liga-Meisterschaft weiter auf ein Erfolgserlebnis der zweiten Mannschaft in der eigenen Halle warten. Gegen die Reserven von Voléro Zürich musste Spielertrainer Philip Locher neben dem verletzten Stammpasseur Michael Bucher auch auf Daniel Abt und Alain Chiquet verzichten. Die Einheimischen hofften bis zuletzt auf die Rückkehr von Bucher, doch seine Knieverletzung liess noch keinen Einsatz zu.

«Wir haderten mit dem Schicksal»

Nach einem spannenden und ausgeglichenen ersten Satz (23:25) bewiesen die Gastgeber im Zweiten viel Kampfgeist und Moral und wurden mit einer zwischenzeitlichen 23:20-Führung belohnt. Doch in der Schlussphase vermochten die Zürcher den Satz mit 25:23 noch zu wenden.

Mit einem diskussionslosen 25:14-Sieg im dritten Satz machten die Gäste alles klar. «Der Einbruch in der Schlussphase des zweiten Satzes ist unerklärlich. Am Schluss haderten wir mit dem Schicksal, wobei der Wille und Glaube nach dem 0:2-Rückstand sichtlich fehlte», zeigte sich Spielertrainer und Captain Philip Locher nachdenklich.

Souveräner Aufstieg

Nachdem Lunkhofen II während vieler Jahre in der 2. Liga stets im Mittelfeld platziert war, folgte im vergangenen Frühling der erstmalige 1.-Liga-Aufstieg in der 30-jährigen Vereinsgeschichte. Souverän wurde die Aargauer 2.-Liga-Meisterschaft dominiert und bereits fünf Runden vor Schluss stand der Aargauer-Meister-Titel fest.

Mit Etienne Hagenbuch sowie Claudio Bucher und Sebastian Hagenbuch verliessen gleich drei Leistungsträger das erfolgreiche Team. Der Vereinsphilosophie getreu wurden diese Abgänge durch drei eigene Junioren ersetzt. «Wir wollen unseren jungen Akteuren die Plattform bieten, den Sprung von den Junioren ins Fanionteam zu realisieren», so Locher über die Rolle der Lunkhofer Reserven.

«Nach den Abgängen und jetzt auch mit den Verletzten stellten wir uns auf eine schwierige 1.-Liga-Saison ein. Doch unser Ziel ist und bleibt der Ligaerhalt.» In den kommenden beiden Spielen gegen die Tabellennachbarn Chur und Wetzikon sollen die nötigen Punkte erkämpft werden.