Einzelkritik
2:3-Pleite gegen den FC Zürich: Nur zwei Aarauer haben wirklich überzeugt – die Noten

Der FC Aarau verliert gegen den FC Zürich trotz eines aufgeholten 0:2-Rückstandes noch mit 2:3. Das entscheidende Tor fiel dabei nach einem umstrittenen Penalty erst in der 93. Minute. Bei den Aarauern konnten sich Juan Pablo Garat und Michael Perrier auszeichnen. Negativ fiel vor allem zu Beginn Denis Markaj auf. Auch Damir Mehidic, Daniele Romano und Patrick Rossini konnten keine Glanzleistung zeigen.

Sebastian Wendel
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Die Aarauer waren gegen den FCZ oft einen Schritt zu spät. Das schlägt sich auch in den Noten nieder.

Die Aarauer waren gegen den FCZ oft einen Schritt zu spät. Das schlägt sich auch in den Noten nieder.

Keystone

Nach der 2:3-Niederlage gegen den FC Zürich werden die Aarauer Spieler hier benotet:

Ulisse Pelloni: Note 4,5 Nach 40 Sekunden sieht er Gelb für ein Foul, das nur Schiedsrichter Alain Bieri gesehen hat. Zu allem Übel gibt’s auch noch Penalty für den FCZ und das 0:1. In der Folge überzeugt Pelloni mit seiner Strafraumbeherrschung, Fehler macht er keine.
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Denis Markaj: Note 3,5 Schlechter als Markaj gegen den FCZ kann man wohl nicht in ein Spiel finden – ganz miese erste 20 Minuten des Rechtsverteidigers. Danach von Minute zu Minute stabiler, wettmachen kann er die Startphase jedoch nicht ganz.
Pascal Thrier: Note 4 Steht wie Markaj bei Konés 0:2 falsch. Spielerisch keine Augenweide, aber immerhin zweikampfstärker als noch gegen Winterthur.
Juan Pablo Garat: Note 5 Ein starker Auftritt des Routiniers, der so gerne nochmals einen Vertrag unterschreiben würde. In den nächsten Tagen dürfte er Gewissheit haben – die Leistung gegen den FCZ bringt in eine bessere Verhandlungsposition als auch schon.
Damir Mehidic: Note 3,5 Fällt mit seiner Körpergrösse und seiner blonden Frisur auf – aber auch wegen seiner oft zu ungestümen Spielweise. Sehr bemüht, aber erneut mit taktischen und technischen Fehlern.
Michael Perrier: Note 5 Wegen der Absenzen von Jäckle und Burki der letzte verbliebene Sechser. Fühlt sich in dieser Rolle pudelwohl. Nicht als Spielgestalter, aber als Abfangjäger und Aggressivleader eine Bereicherung.
Daniele Romano: Note 3,5 Startete wie Markaj denkbar schlecht, steigerte sich wie Markaj von Minute zu Minute. Seinen Schuss wehrte Vanins ungenügend ab, Tréand staubte zum 1:2 ab.
Sébastien Wüthrich: Note 4 Sein Schuss zum 2:2 war zwar haltbar, aber dennoch verdienter Lohn für den Romand. Nach dem schwachen Auftritt gegen Winterthur in allen Belangen eine Klasse besser, wenn auch nicht gut.
Geoffrey Tréand: Note 4,5 Auch ihn sah man lange nicht, bis er das 1:2 markierte und danach einer der Aarauer Vorkämpfer war. Punkto Einsatzwille ein Vorbild.
Alessandro Ciarrocchi: Note 4 Konnte sich überraschend besser behaupten als noch eine Woche zuvor gegen Winterthur – trotz besserer Gegenspieler. Seine Hauptaufgabe bestand darin, die vielen langen Bälle zu sichern oder weiterzuleiten. Was ihm so lala gelang.
Patrick Rossini: Note 3,5 Tauchte einmal gefährlich als, sein Kopfball aber landete auf statt im Netz. Sonst ein typischer Rossini-Auftritt: Bekommt er keine brauchbaren Pässe, sieht man nichts von ihm.
Varol Tasar: keine Note Kam in der 88. Minute für Tréand und war zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.
Ivan Audino: keine Note Kam in der 82. Minute für Romano und war zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.

Ulisse Pelloni: Note 4,5 Nach 40 Sekunden sieht er Gelb für ein Foul, das nur Schiedsrichter Alain Bieri gesehen hat. Zu allem Übel gibt’s auch noch Penalty für den FCZ und das 0:1. In der Folge überzeugt Pelloni mit seiner Strafraumbeherrschung, Fehler macht er keine.

Sarah Rölli

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