Grillmeisterschaft

Zwei Solothurner über das Geheimnis guter Grillade: «Wir hatten beide Hunger»

Mirjam Fischli schaffte es bis in die Finalrunde. (Patrick Straub)

Mirjam Fischli schaffte es bis in die Finalrunde. (Patrick Straub)

Die Schweizer Meisterschaft im Grillieren ist eine ernste wenn auch heisse Sache. Christian Mende und Mirjam Fischli erklären, was sie an brutzelndem Fleisch anzieht.

Wie kamen Sie persönlich zum Grillieren?

Christian Mende*: Zu Hause grilliere ich ab und zu, nur zum Spass.
Mirjam Fischli**: Ich grilliere nicht sehr oft.

Haben Sie einen entsprechenden beruflichen Hintergrund? Oder ist das ein reines Hobby?

Mende: Es ist reines Hobby. Ich bin auch nicht bei irgendeinem Kochklub oder Grillierverein mit dabei.
Fischli: Ich bin in keinem Klub mit dabei. Kochen interessiert mich natürlich schon.

Christian Mende schied im Halbfinal aus.

Christian Mende schied im Halbfinal aus.

Wie kamen Sie dazu, bei dem Bell Masters mitzumachen?

Mende: Beim Besuch an der Muba hat mich die Wettbewerbsausschreibung angesprochen. Ich machte mit und bin zu meiner grossen Überraschung eine Runde weitergekommen.
Fischli: Zusammen mit meiner Begleitung trafen wir zufällig in Biel auf den Bell-Stand für die Vorrunden-Ausmarchung. Da wir beide Hunger hatten, beschlossen wir, mitzumachen. Ich erreichte Platz 2; meine Begleitung den 1. Rang.

Wie war Ihr Erfolgsrezept, mit welchem Sie sich gegenüber den anderen Kandidaten bei der Vorausscheidung durchsetzen konnten?

Mende: Es ging darum, einen Pouletschenkel mit Gemüse zuzubereiten. Ich löste das Pouletfleisch vom Knochen, marinierte mit einer Honig-KnoblauchMarinade und rollte es mit Speck auf. Dazu gab es Gemüse in der Aluschale.
Fischli:Ich glaube, ich punktete eher mit den Beilagen. Den Pouletschenkel marinierte ich mit Bier – das war eine Bedingung. Dann gab es kleine Kartoffeln, mit Frischkäse und Kräutern gefüllt und mit Speck umwickelt. Ebenso gefüllte Peperoni. Das alles natürlich grilliert.

Wie bereiteten Sie sich für das Finale vor?

Mende: Ich gehe ganz ungezwungen an den Event und lasse mich überraschen. Alle Kandidaten müssen mit einem bestimmten Fleisch etwas Tolles kreieren. Welches Fleisch ist noch geheim. Das erfahren wir erst am Wettbewerb.
Fischli:
Ich hatte gar keine Zeit, mich lange vorzubereiten. So lassen wir alles auf uns zukommen. Es soll ja auch mehr Spass und Plausch sein als harter Wettkampf.

Mirjam Fischli grillierte sich in die Finalrunde.

Mirjam Fischli grillierte sich in die Finalrunde.

Was würde es für Sie bedeuten, wenn Sie ans Jack Daniel’s World Championship Invitational Barbecue nach Lynchburg Tennessee (USA) reisen könnten?

Mende: Das wäre natürlich eine tolle Sache. Aber ich denke nicht, dass ich so weit komme. Da hat es schon noch sehr gute andere Konkurrenten am Start.
Fischli: Damit rechne ich gar nicht,
das habe ich mir noch gar nicht überlegt.

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