Sie teilen sich die Preissumme von 20‘000 Franken. Das Jahresthema für die Kür der Gewinner lautete „Der Energiediskussion schon lange voraus". Die beiden geehrten Firmen erfüllen das Kriterium in vollem Umfang. Die 1980 gegründete Müller AG hat sich schon früh auf das Thema erneuerbare Energie konzentriert.

Europaweit führend

Die automatischen Holzfeuerungen erzeugen aus dem CO2-neutralen Rohstoff Holz Wärme zum Heizen. Ersetzt werden Öl, Gas und Strom. Die Müller AG hat europaweit eine führende Stellung und erwirtschaftet mit 60 Angestellten einen Umsatz von rund 14 Millionen Franken. Der Exportanteil liegt bei 50 Prozent und insgesamt hat die Firma über 2000 Feuerungsanlagen installiert.

Grösste Pelletherstellerin

Die AEK Pellet AG, eine Tochter des Solothurner Versorgers, hat den Trend in Richtung erneuerbare Energien ebenfalls frühzeitig erkannt. 2003 startete sie die industrielle Produktion von Holzpellets. Innert weniger Jahre gelang es der Firma zur grössten Pelletherstellerin der Schweiz und zum Marktführer aufzusteigen. Die Kapazität im Werk in Balsthal wurde im Sommer auf 60‘000 Tonnen pro Jahr verdoppelt. Die Jury des Unternehmerpreises bezeichnet die AEK Pellet AG als Pionierin.