Vreni Meyer (Mühledorf), Präsidentin des Schulverbandes A3, zeigte an der Konferenz der Vereinigung der Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten Bucheggberg (VGGB) nochmals kurz auf, wie in Sachen Schulraum geplant wurde. «Wir haben seriös gearbeitet», erklärte sie. Es sei zudem immer wieder im VGGB informiert worden. «Hier drin wussten alle immer Bescheid. Der Kanton hat unsere Planung ebenfalls abgesegnet.»

Es fehlt an Schulraum

Trotz Um- und Neubauten fehlt im Bucheggberg schon ab nächstem Schuljahr Schulraum. Meyer zeigte auf, mit welchen Schülerzahlen 2008 und 2009 gerechnet wurde. Im September 2010 wurde dann eine Senkung des Klassendurchschnittes von 22 auf 20 und eine Senkung der maximalen Klassengrösse von 26 auf 24 Schüler beschlossen.

Zusätzlich wurde die Schulreform in Sachen Spezialförderung und Sonderpädagogik nicht wie geplant umgesetzt. Diese drei Punkte haben im Bucheggberg Auswirkungen auf die Anzahl der Klassen. «Das Einzige was ich mich heute fragen muss ist, ob wir die Kritik der Lehrer, die schon früh erklärten, dass der Raum knapp werde, zu wenig ernst genommen haben», meinte Vreni Meyer.

Tatsache sei aber, dass vom Kanton her ständig neue Anforderungen kommen. «Probleme werden wir auch haben, wenn es darum geht, Frühfranzösisch und Frühenglisch einzuführen. Denn bei uns gibt es oft altersgemischte Klassen. Die einen hätten dann Französisch, die anderen noch nicht.»

Konkret fehlen in Messen für das Schuljahr 2011/12 zwei Klassen- und zwei Gruppenräume. Gelöst wird dies mit einem Occasionspavillon. Die zusätzlichen Kosten werden nach Möglichkeit über die Gesamtprojektsumme abgewickelt. Um eine langfristig definitive Lösung zu erarbeiten, wird aber mit einem weiteren Neubau für gegen 2,35 Mio. Franken gerechnet. Ebenfalls unumgänglich wird ein Turnhallenneubau in Messen sein. Dieser wird aber von der Gemeinde erstellt und die Schule wird sich nur einmieten.

Was die Finanzen angeht, sind die Neu- und Umbauten alle «im Hick», wie Thomas Steiner (Hessigkofen) anschliessend aufzeigte. 75 Prozent der Arbeiten konnten im Bucheggberg selbst vergeben werden.