Zweitwohnungen

Zweitwohungsinitiative: Gänsbrunnen liegt über der 20-Prozent-Marke

Der Schafmatthof (vorne) der Familie Lehmann bietet Ferienwohnungen an.

Der Schafmatthof (vorne) der Familie Lehmann bietet Ferienwohnungen an.

Nicht nur Bergkantone wie das Wallis oder Graubünden sind direkt von der angenommenen Zweitwohnungsinititative betroffen. Auch im Kanton Solothurn gibt es eine Gemeinde, die mehr als 20 Prozent Zweitwohnungen hat: Gänsbrunnen.

Gänsbrunnen, ein idyllischer Ort im Thal. Für viele ein Ort der Ruhe, attraktiv auch als Ausgangsort für Ausflüge in den Naturpark Thal. Dass hier einige Landwirtschaftsbetriebe wie der Schafmatthof oder der Berghof Montpelon Ferien auf dem Bauernhof anbieten ist verständlich. Dass die Quote der Zweitwohnungen jedoch die am Sonntag angenommene Quote von 20 Prozent überschreitet, damit hätte wohl niemand so schnell gerechnet.

Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2010 waren es in Gänsbrunnen 23 Prozent Zweitwohnungen. Das sind zehn Wohnungen auf die damals 99-Seelen-Gemeinde verteilt. «Bei unseren etwa 30 Haushalten, gibt das sofort eine hohe Prozentzahl, wenn man einige Ferienwohnungen hat», erklärt Gemeindepräsident Ernst Lanz im Regionaljournal Radio DRS. Die Wohnungen seien auch immer gut belegt. Denn «die Leute kommen und geniessen die Ruhe im Tal.»

Sorge über die Quote macht sich Lanz nicht. Im Vergleich zu 2010 seien es heute gerade noch vier Ferienwohungen. (ldu)

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