Biberist
Zwei Trickdiebe werden nach Portemonnaie-Diebstahl von der Polizei gefasst

Am vergangenen Samstag hat die Kantonspolizei Solothurn in einem Geschäft in Biberist zwei mutmassliche Trickdiebe angehalten und festgenommen. Die rumänischen Staatsbürger werden weiterer Straftaten verdächtigt.

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Die Diebe liessen ein Portemonnaie mitgehen. (Symbolbild)

Die Diebe liessen ein Portemonnaie mitgehen. (Symbolbild)

Keystone

Einer Angestellten eines Detailhandelsgeschäfts in Biberist fielen am Samstagmorgen ein Mann und eine Frau verdächtig auf. Sie informierte umgehend die Polizei. Mitarbeiter der Kantonspolizei Solothurn konnten die beiden Personen beim Verlassen des Verkaufsgeschäfts anhalten und kontrollieren.

Dabei kam bei ihnen ein Portemonnaie zum Vorschein, das vorgängig einer Kundin gestohlen wurde. Die beiden rumänischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in der Schweiz wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. Sie stehen im Verdacht, weitere Straftaten begangen zu haben.

Vorsicht vor Taschen- und Trickdieben

Die Kantonspolizei warnt in diesem Zusammenhang vor Taschen- und Trickdieben. Diese sind in der Vorweihnachtszeit besonders aktiv. Sie schlagen fast immer im Gedränge zu oder haben es in Einkaufszentren auf unbeaufsichtigte Taschen abgesehen.

Daher empfiehlt die Polizei, Handtaschen nie unbeaufsichtigt zu lassen. Das Portemonnaie sollte in einer abschliessbaren Innentasche getragen werden und keine grossen Geldbeträge beinhalten. Besondere Vorsicht ist im Gedränge an Veranstaltunge, an Haltestellen, auf Bahnhöfen und in Einkaufszentren geboten, wo die Diebe speziell aktiv sind.

Trickdiebe agieren schnell und versuchen stets, ihre Opfer abzulenken. Die Kantonspolizei rät daher, sich nicht auf Gespräche mit verdächtigen Unbekannten einzulassen und das Portemonnaie nicht in der Öffentlichkeit zu zeigen. «Halten Sie Abstand zu Unbekannten und übergeben Sie nie Wechselgeld auf der Strasse. Seien Sie auch misstrauisch, wenn Fremde mit einer Karte nach dem Weg fragen», heisst es in der Mitteilung. (ckk)

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