Kriegstetten
Zu wenig Mietertrag mit Zivilschutzküche

Die Zivilschutzküche wird nicht mehr an einen ortsansässigen Metzger vermietet. Das hat die Mehrheit des Gemeinderates entschieden. Nicht glücklich damit ist der Gemeindepräsident Manfred Küng.

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Der Eingang zur Zivilschutzanlage Kriegstetten, in der sich auch die Zivilschutzküche befindet.

Der Eingang zur Zivilschutzanlage Kriegstetten, in der sich auch die Zivilschutzküche befindet.

Oliver Menge

«Nun haben wir keinen Ertrag mehr für die Küche und diese muss zusätzlich vom Gemeindearbeiter gewartet werden», so Gemeindepräsident Manfred Küng zum Entscheid des Gemeinderats. Die vom Militär mitgenutzte Küche sei seit Jahren ein Problemkind und sollte auf den neusten Stand gebracht werden. Zudem muss sie, auch wenn sie nicht genutzt wird, unterhalten werden. Als sich der Metzger meldete, der in der Küche für die Spitex im Kanton konfektionierte Mahlzeiten produzieren wollte, vermietete die Gemeinde ihm die Küche für 1200 Franken jährlich. «Dies in der Hoffnung, falls der zusätzliche Ertragszweig floriert, dass der Metzger die Küche saniert.» Nun habe es Stimmen gegeben, die den Mietertrag für die Gemeinde als zu gering einstuften, so Küng.

Eine Anfrage von Inva-Mobil um Unterstützung beantwortete der Gemeinderat positiv. Die Gemeinde wird den Fahrdienst mit 90 Rappen pro Einwohner unterstützen. (uby)

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