Hundezwinger

Zu viele Hunde für Zwinger: Obergerlafinger Hundehalter blitzt vor Bundesgericht ab

Der Hundezwinger war nur für vier Hunde konzipiert. Der Halter sollte eine Lösung für die überzähligen Hunde finden. (Symbolbild)

Der Hundezwinger war nur für vier Hunde konzipiert. Der Halter sollte eine Lösung für die überzähligen Hunde finden. (Symbolbild)

Glück hat ein Beschwerdeführer, der wegen eines Hundezwingers das Bundesgericht anrief. Obwohl auf die Beschwerde nicht eingetreten wird, muss er nicht zusätzlich bezahlen.

Die Bau- und Planungskommission von Obergerlafingen (Baplu) bewilligte ihm 2008 den Bau eines Hundezwingers, wobei dieser für vier Hunde zugelassen wurde. Aus den vier Hunden wurden mehr. Ende 2012 forderte die Baplu den Mann auf, eine Lösung für die überzähligen Hunde zu finden. Dieser focht die Verfügung beim Kanton an.

Der Kanton hob die Verfügung auf und wies die Sache zur Durchführung eines Baubewilligungsverfahrens an die Baplu zurück.

Trotz Teilerfolg passte dies dem Hundehalter nicht. Er wolle die Sache gütlich regeln, der infrage stehende Zwinger sei gar nie gebaut worden, er habe nicht acht Hunde, seine Hunde würden keinen Lärm verursachen und sowieso sei Hundehaltung als Hobby doch nicht baubewilligungspflichtig. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde ab und auferlegte dem Beschwerdeführer die Verfahrenskosten von 800 Franken.

Keine Kosten erhoben

In der Folge wandte sich der Hundehalter ans Bundesgericht. Dabei kritisiere er das Urteil «ganz allgemein», so das Bundesgericht in seinem Urteil, und mache Willkür und Verweigerung der Akten geltend. Weil der Beschwerdeführer nicht im Einzelnen darlegt, wie das Recht verletzt worden sei, tritt das Bundesgericht nicht auf die Beschwerde ein.

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird abgewiesen. Immerhin werden vom Bundesgericht keine zusätzlichen Kosten erhoben. (uby)

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