Büsserach
«Wir hörten einen lauten Knall»: Wie der Gebäudeeigentümer den Brand erlebte

Im Untergeschoss eines Industriegebäudes in Büsserach entstand am Mittwochabend nach ersten Erkenntnissen im Heizungsraum ein Brand, welcher später zu einer Explosion mit grossem Sachschaden führte. Der Eigentümer und seine Mitarbeiter konnten schlimmeres verhindern.

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Der Abfall, welcher in den Ästen hängt, kommt von der anderen Strassenseite. Dort kam es am Mittwochabend in einem Industriegebäude zu einer Explosion.

Wie der Gebäudeeigentümer Enzo Taiani gegenüber Tele M1 sagt, habe man gegen 19 Uhr einen lauten Knall gehört. «Zu dieser Zeit waren wir in den Büros». Anschliessend mussten die Mitarbeiter und der Eigentümer feststellen, dass im Untergeschoss ein Vollbrand entstanden war.

Zu retten gab es nicht mehr viel. Die Polizei war auch noch am Donnerstag damit beschäftigt, Spuren zu sichern. Die ersten Anzeichen von der Explosion sind schon im Eingang sichtbar, wie Tele M1 in ihrem Beitrag zeigt.

Interessant für die Brandermittler

Wie auch der Mediensprecher der Kantonspolizei Solothurn Bruno Gribi gegenüber dem Regionalsender berichtet, habe es tatsächlich einen Knall gegeben und kurz darauf brannte es. «Dies ist natürlich auch für unsere Brandermittler interessant, welche nun vor Ort sind und die Brandursache versuchen abzuklären», fügt Gribi hinzu. Gemäss erster Rückmeldung sei jedoch bereits klar, dass der Brandausbruch im Heizungsraum war.

Wasserleitung selbst gesetzt

Nicht nur im Industriegebäude selbst, sondern auch draussen hat die Explosion ihre Spuren hinterlassen. Der Sachschaden dürfte mehrere 10'000 Franken betragen.

Wäre der Gebäude-Eigentümer Enzo Taiani und seine Mitarbeiter nicht noch in der Firma gewesen, hätte das Feuer wahrscheinlich noch mehr Schaden verursacht. «Nach einer Besprechung haben wir sofort eine Wasserleitung gesetzt und begonnen das in Flammen stehende Palettenlager zu löschen, bis die Feuerwehr eintraf», so Taiani. (hol)