Aetigkofen
Wieder werden Tausende am Wiehnachtsmäret erwartet

Am Donnerstagabend beginnt der Wiehnachtsmäret in Aetigkofen. Auch bei der 18. Ausgabe dürften wiederum Tausende von Besuchern in den Bucheggberg strömen.

Rahel meier
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In Aetigkofen gibt es viel Handwerkliches aus der Region zu kaufen. Wer etwas Dekoratives oder ein Geschenk sucht, hat grosse Auswahl. (Archiv)

In Aetigkofen gibt es viel Handwerkliches aus der Region zu kaufen. Wer etwas Dekoratives oder ein Geschenk sucht, hat grosse Auswahl. (Archiv)

Hanspeter Bärtschi

Seit Tagen herrscht Hochbetrieb auf und um den Ischhof in Aetigkofen. Die Räumlichkeiten für den 18. Buechibärger Wiehnachtsmäret werden bereit gemacht. «Das geht nur, weil fast alle aus unserer Familie freinehmen und bei uns mithelfen», erklärt Werner Isch, der Initiator des Grossanlasses. Rund 1300 Arbeitsstunden würden jeweils investiert. Da gibt beispielsweise Hunderte von Metern Elektrokabel zu verlegen, Hunderte von Kilo Häcksel wird gestreut, die Tiere für den Streichelzoo ausgemistet, Weihnachtsbäume aufgestellt und die Lichterketten montiert. Dazu kommen die Vorbereitungen kulinarischer Art. Der «Suuri Mocke» beispielsweise – er muss rechtzeitig eingelegt werden.

Der Märet wird sich auch heuer in den bewährten Strukturen bewegen. Die Örtlichkeiten wurden leicht angepasst, weil das ehemalige Tenn nicht mehr zur Verfügung steht. Aber Ischs haben genügen Platz auf ihrem Hof und dem benachbarten Ballihof, und so findet sich immer wieder ein Ort, an dem die rund 80 Austeller ihre Waren feilhalten können. Es sind vor allem Standbetreiber aus der Region, die Weihnachtsgeschenke oder Dekoratives für die Weihnachtszeit aus vielerlei Materialien anbieten.

Nicht nur die Familien Isch und Wyss investieren seit Jahren viel Herzblut in den Weihnachtsmäret: «Viele im Dorf sind in den Vereinen engagiert. Viele schmücken auch ihre Häuser, Fenster und Fassaden, sodass ein wunderbares Bild entsteht», beschwört Isch die Dorfgemeinschaft. Die Vereine führen zudem zahlreiche Beizli. Für die Kinder steht ein grosser Traktorpark zur Verfügung. Sie dürfen Kerzen ziehen und der Samichalus besucht den Märet ebenfalls.

Öffnungszeiten: Donnerstag, 27., und Freitag, 28 November, 16 bis 22 Uhr; Samstag, 29. November, 14 bis 21 Uhr und Sonntag, 30. November, 11 bis 18 Uhr.

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