Lüterkofen-Ichertswil
Weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Fusion

Am Montagabend hat die Gemeindeversammlung von Lüterkofen-Ichertswil beschlossen, auf das Fusionsgeschäft von zwölf Gemeinden im unteren Bucheggberg einzutreten. Dies ist ein wichtiger Schritt.

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Die Lüterkofer (im Bild der Dorfkern)

Die Lüterkofer (im Bild der Dorfkern)

Hanspeter Bärtschi

53 Stimmberechtigte waren am Montagabend anwesend. Sie sind mit 40 zu 11 Stimmen bei 2 Enthaltungen auf die Fusion eingetreten. Damit hat Lüterkofen nach Kütigkofen den zweiten von zwölf Entscheiden gefällt. Dem souveränen Votum schickte Gemeinderat Heinz Ochsner eine deutliche Empfehlung voraus: «Wir müssen fusionieren, um als gesundes Dorf weiterleben zu können». Die Voraussetzungen dafür seien geschaffen; unter anderem gebe es in Lüterkofen Vereine, eine funktionierende Verwaltung und eine Beiz.

Verwaltung und Kommissionen böten durchaus Sparpotenzial. Die Anzahl Behördenmitglieder reduziere sich bei einem Zusammenschluss von 320 auf 120, die Verwaltung wird bei einer Vollfusion mit 400 Stellenprozent bestückt (Lüterkofen verfügt heute über einen Stellenetat von 140 Prozent). Laut Gemeindepräsident Roger Siegenthaler (FDP) sollen sämtliche Gemeindeangestellten ihre Jobs vorläufig behalten. Insgesamt könne man dank Synergien auf der Verwaltung 10 Prozent einsparen.

Mit dem Entscheid stimmen die Lüterkofer am kommenden 23. September an der Urne darüber ab, ob sie sich per 2014 zu einer neuen Gemeinde zusammenschliessen wollen. Voraussetzung ist, dass mindestens sieben Gemeinden involviert sind, darunter müssen zwingend Lüterkofen und/oder Mühledorf sein. Lüterkofen ist die grösste und steuergünstigste Gemeinde im unteren Bucheggberg und würde nach einem Zusammenschluss Sitz der Gemeindeverwaltung.

Noch zehn Gemeinden entscheiden über Eintreten

Als Nächstes ist am Dienstag Aetingen an der Reihe, danach folgen noch in dieser Woche Kyburg-Buchegg, Unterramsern, Brügglen, Mühledorf, Hessigkofen und Tscheppach. Den Abschluss bilden nächste Woche Aetigkofen, Bibern und Gossliwil. (crs)