Dornach

Wegen Brand umquartiert: Nach zwei Nächten im Schulhaus können die Asylbewerber wieder zurück

Christian Schlatter, Gemeindepräsident von Dornach.

Christian Schlatter, Gemeindepräsident von Dornach.

Die zwölf Asylbewerber, die vom Brand im Dornacher Asylheim betroffen waren, können heute Donnerstag wieder ins Heim zurückziehen. Die Räumlichkeiten mussten gereinigt werden, nur der Raum, in dem der Brand ausgebrochen ist, muss saniert werden.

Am Dienstagnachmittag kam es im Asylheim in Dornach zu einem Brand. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde das Feuer von einem der Bewohner ausgelöst. Die Feuerwehr Dornach konnte das Feuer löschen. Verletzt wurde beim Brand niemand, die Asylbewerber mussten jedoch kurzfristig in die Sekundarschule zügeln.

«Wir mussten innerhalb von zwei Stunden eine Lösung finden», erzählt Christian Schlatter, Gemeindepräsident von Dornach, auf Anfrage. Die zwölf Bewohner wurden nach der Beurteilung eines Brandinspektors in die jetzt während der Sommerferien leerstehenden Sekundarschule umquartiert. Dort wurden die Asylbewerber in einer der Nebenräumlichkeiten der Turnhalle untergebracht. Heute Donnerstag werden sie wieder in die Unterkunft zurückziehen können.

«Die ganze Sache ist glimpflich verlaufen», meint Schlatter. Zusammen mit der Bauverwaltung wurde beschlossen, dass die Unterkunft mit Ausnahme des Zimmers, in dem es gebrannt hat, mit einer Reinigung wieder bezugsbereit gemacht werden kann.

Der Raum, in dem der Brand ausgebrochen ist, wird im Zuge von bereits geplanten Sanierungsarbeiten erneuert werden. «Wir hatten sowieso vorgehabt, einige Unterhaltungsarbeiten am Gebäude durchzuführen», sagt der Gemeindepräsident.

«Schwierigkeiten bei der Umquartierung der Asylbewerber gab es keine. Dank der Leiterin von der Sozialregion, der Feuerwehr, dem Hauswart des Primarschulhauses sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Spitals Dornach, die mitgeholfen haben Material zu organisieren und Plätze einzurichten, konnte das alles sehr einfach und unkompliziert über die Bühne gehen.» (naj)

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