Raiffeisenbank
Wasseramt Mitte und Zuchwil planen Zusammenschluss

Die Raiffeisenbanken Wasseramt Mitte und Zuchwil planen aktiv ihre Zukunft. Zurzeit prüfen die beiden Banken den partnerschaftlichen Zusammenschluss im nächsten Jahr.

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Zusammenschluss zwischen Raiffeisenbanken Wasseramt Mitte und Zuchwill in planung. (Symbolbild)

Zusammenschluss zwischen Raiffeisenbanken Wasseramt Mitte und Zuchwill in planung. (Symbolbild)

Solothurner Zeitung

Seit längerer Zeit vollzieht sich im Bankwesen ein starker Wandel. Die Bankenwelt sieht sich mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Veränderte Kundenbedürfnisse und Rahmenbedingungen, höhere Qualitätsansprüche, neue gesetzliche Anforderungen, rasante Entwicklungen der Bankentechnologie und zusätzliche Sicherheitsmassnahmen lösen hohe Investitionen aus und führen zu einem gestiegenen Kostendruck.

Diese verschärften Rahmenbedingungen spürt unter anderem auch die Raiffeisenbank Zuchwil bei der aufwändigen Suche nach einem geeigneten Nachfolger von Martin Zurbuchen als Vorsitzender der Bankleitung, heisste es in einer Mitteilung. Nach dem unerwarteten Rücktritt von Christian Pletscher wird die Bank durch Hansruedi Siegenthaler geführt.

Bei einem allfälligen Zusammenschluss würde die neue Raiffeisenbank durch den erfahrenen Bankleiter Andreas Anderegg der Raiffeisenbank Wasseramt Mitte geführt, hiess es weiter.

Eine gemeinsame Zukunft wird geprüft

Die Behörden der beiden Raiffeisenbanken haben in den letzten Wochen die Rahmenbedingungen eines Zusammenschlusses sorgfältig abgeklärt. Im kommenden Jahr wird darüber informiert.

Im Zentrum der Überlegungen beider Banken steht der langfristig höchste Nutzen für den Genossenschafter und Kunden. Die gewohnte Kundennähe der beiden genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken soll beibehalten werden.

Das Zusammenrücken der beiden Bankinstitute würde zu einer Raiffeisenbank mit über 13‘000 Mitgliedern mit einer Bilanzsumme von derzeit rund 1‘100 Millionen Franken führen. (jgr)

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