Luterbach
War schon wieder ein Schwanenhasser am Werk?

Vor gut drei Wochen fand Freddie Bachmann an der Aare bei Bellach einen toten Schwan. Am gestrigen Dienstag nun erneut. Dieses Mal entdeckte er in Luterbach ein schwer verletztes Schwanenweibchen.

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Der Schwan blutete stark, als Freddie Bachmann ihn entdeckte. (Symbolbild)

Der Schwan blutete stark, als Freddie Bachmann ihn entdeckte. (Symbolbild)

Keystone

Es scheint, als ob der Bellacher Freddie Bachmann stets zur Stelle ist, wenn ein Schwan in Not steckt. Der 58-jährige Schwanenfreund musste sich innerhalb weniger Wochen mit einem toten, bzw. mit einem verletzen Tier auseinandersetzen.

Gestern entdeckte er bei seinem Abendlauf an der Aare bei Luterbach ein blutendes Schwanenweibchen. «Ich habe gesehen, wie es auf seiner rechten Seite stark verletzt war», sagt Bachmann zu «Blick.ch». Zusammen mit dem Tierschutzverein will er sich nun um den verletzten Schwan kümmern.

In der Nacht auf den 17.April fand er Schwan Päpu, einer seiner Lieblingsschwäne, mit abgetrenntem Kopf an der Aare bei Bellach. Bachmann schrieb die Tat einem Menschen zu und reichte bei der Polizei eine Anzeige gegen Unbekannt ein. Für Hinweise auf den Täter ist eine Belohnung von 6700 Franken ausgesetzt.

Die Polizei mahnte zur Vorsicht. Es könnte durchaus auch ein anderes Tier gewesen sein, das den Schwan getötet hatte, hiess es. (ldu)

«Blick» berichtete gross über «Schwanenmörder» von Bellach Im Bild trauert Freddie Bachmann um den toten Schwan Päpu.

«Blick» berichtete gross über «Schwanenmörder» von Bellach Im Bild trauert Freddie Bachmann um den toten Schwan Päpu.

AZ