Recherswil

Volg kommt ins Dorfzentrum, noch fehlt aber eine Arztpraxis

Visualisierung des künftigen Dorfzentrums mit dem Dorfplatz.

Visualisierung des künftigen Dorfzentrums mit dem Dorfplatz.

Die Planung für das neue Dorfzentrum in Recherswil könnte aufgehen. Aktuell werden die letzten Voraussetzungen für einen Baubeginn geschaffen. Bald soll im Zentrum ein Volg eröffnet werden, die Ansiedlung einer Arztpraxis aber ist noch ungewiss.

Bereits ist eine Grundwasserabsenkung während der Bauzeit unter den tiefsten Grundwasserstand aufgelegt. Endet diese Auflage ohne Einsprache, steht dem Spatenstich im September fast nichts mehr im Wege. Denn die Auflage für das Generelle Wasserprojekt (GWP) im Dorfzentrum endete ohne Einsprache. «Die Teilrevision muss noch vom Regierungsrat genehmigt werden», sagt Gemeindepräsident Hardy Jäggi.

In diesen Tagen erfolge zudem die Vertragsunterzeichnung mit der künftigen Besitzerin, der Pensionskasse Kanton Solothurn. Sie kauft das Baufeld A (rund 4500 Quadratmeter). Die vom Gemeinderat erhofften 280 Franken pro Quadratmeter konnten um 15 Franken übertroffen werden.

Das Oensinger Architekturbüro ZSB wird zusammen mit der Härkinger Bauunternehmung Studer als Totalunternehmer die Bauten realisieren und der Pensionskasse verkaufen. Das Architekturbüro hatte bereits Anfang Jahr ein Bauprojekt vorgelegt, welches sich stark am Gestaltungsplan orientiert. Vorgesehen sind ein viergeschossiges Hauptgebäude und zwei dreigeschossige Gebäude.

Auch das ursprüngliche Ziel, einen Detaillisten einzumieten, steht kurz vor dem Abschluss. «Die letzte Fassung des Mietvertrages wird in diesen Tagen dem Volg zur Unterschrift vorgelegt.» Keinen Platz im Baufeld A findet die Gemeindeverwaltung. «Der Gemeinderat will zuerst Entscheidungsgrundlagen erarbeiten.» Verglichen werden sollen die Kosten für eine Erneuerung des bestehenden Standortes oder eine Miete.

Ärzte gesucht

Für das Baufeld A reicht es nicht, aber eine Möglichkeit besteht bei der nächsten Etappe, dem Baufeld C. Dieses umfasst beinahe 3150 Quadratmeter. «Dann könnten wir auch den geplanten Dorfplatz zwischen den Baufeldern A und C realisieren», erklärt Hardy Jäggi. Es habe bereits Interessenten fürs Gebiet C. Weiteres Gewerbe ist auf dem Baufeld A nicht in Sicht. Nach wie vor auf der Wunschliste von Jäggi ist die Ansiedlung einer Arzt- oder Gruppenarztpraxis. «Ich bin am Sondieren, aber das sind andere Gemeinden auch», macht er sich wenig Hoffnung.

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